Migration aus Afrika (I) : Modu macht sich auf den Weg
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Modu Barri sagt, er kenne achtzig Leute in Europa. Und vier, die es nicht dorthin geschafft haben. Einer starb in der Sahara, drei ertranken im Mittelmeer. „Ich habe keine Angst, ich kann gut schwimmen, ich bin stark“, sagt er. Seit vier Tagen schläft Barri auf dem Betonfußboden des Busbahnhofs von Niamey, der Hauptstadt Nigers. Sein Bruder hat ihm endlich das Geld für die nächste Etappe überwiesen. Heute Nacht geht die Reise weiter.
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