https://www.faz.net/-gpf-9o6zv

Handelsstreit : Mexiko ratifiziert neues Abkommen mit Amerika und Kanada

  • Aktualisiert am

Die Flaggen von Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten auf einem Rednerpult. Bild: Reuters

Es dauerte Monate bis die Vereinigten Staaten und Mexiko sich darüber einigen konnten. Nun hat Mexiko das neue Freihandelsabkommen ratifiziert.

          Mexiko hat als erster Vertragsstaat das neue nordamerikanische Freihandelsabkommen ratifiziert, das auf Drängen des amerikanischen Präsident Donald Trump das 25 Jahre alte Nafta-Abkommen ersetzen soll. Mit 114 zu vier Stimmen votierte der Senat am Mittwoch mit klarer Mehrheit für das USMCA-Abkommen, mit dem Mexiko den Marktzugang in die Vereinigten Staaten sichern will.

          80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in die Vereinigten Staaten. Trump hatte gedroht, ganz aus dem Handelspakt auszusteigen, wenn es keine besseren Bedingungen für sein Land gibt. Nach monatelangen Verhandlungen wurde Ende November eine Einigung erzielt. Auch der dritte Vertragsstaat Kanada treibt die Ratifizierung voran. Widerstand gibt es allerdings in Amerika, wo die oppositionellen Demokraten wegen Bedenken bei Arbeitsrechts- und Umweltvorgaben mit einer Blockade gedroht haben.

          Trump hatte Mexiko trotz der Einigung kürzlich erst erneut mit Strafzöllen gedroht, sollte das Nachbarland nicht energischere Maßnahmen gegen die Zuwanderung nach Amerika ergreifen. Mexiko hatte sich schließlich dazu bereiterklärt. Die Zölle hätten auch deutsche Firmen wie Volkswagen, BMW und Daimler getroffen, die in Mexiko fertigen.

          Weitere Themen

          Macrons Worte sind ihr zu wenig

          Greta Thunberg in Paris : Macrons Worte sind ihr zu wenig

          Für ihre kurze Rede erhält die Klimaaktivistin in der französischen Nationalversammlung viel Applaus, besonders aus Macrons Partei – obwohl Thunberg den Präsidenten zuvor kritisiert hat.

          Topmeldungen

          Boris Johnson und die EU : Trotz allem – Partner

          In Brüssel hat man Boris Johnson in unangenehmer Erinnerung behalten. Dennoch sollten die „Europäer“ ihm, wo immer möglich, die Hand reichen – nur zu einem nicht.
          Laut Sebastian Kurz habe es sich bei der Datenvernichtung um einen „normalen Vorgang“ gehandelt.

          Datenträger geschreddert : Kurz und der Reißwolf

          Der damalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ließ nach dem Platzen der Koalition mit der rechten FPÖ durch einen Mitarbeiter inkognito Daten vernichten. Warum?

          Greta Thunberg in Paris : Macrons Worte sind ihr zu wenig

          Für ihre kurze Rede erhält die Klimaaktivistin in der französischen Nationalversammlung viel Applaus, besonders aus Macrons Partei – obwohl Thunberg den Präsidenten zuvor kritisiert hat.
          Aufhören, wenn’s am schönsten ist Nach dem Pokalsieg 2018 verließ Boateng die Eintracht.

          Eintracht Frankfurt : Chance und Risiko der Boateng-Rückkehr

          Nach den Abgängen von Luka Jovic und Sébastien Haller sucht Frankfurt einen neuen Stürmer. Kommt Kevin-Prince Boateng tatsächlich zurück zur Eintracht? Eine Neuauflage der alten Liebe wäre ein Wagnis.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.