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Handelsstreit : Mexiko ratifiziert neues Abkommen mit Amerika und Kanada

  • Aktualisiert am

Die Flaggen von Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten auf einem Rednerpult. Bild: Reuters

Es dauerte Monate bis die Vereinigten Staaten und Mexiko sich darüber einigen konnten. Nun hat Mexiko das neue Freihandelsabkommen ratifiziert.

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          Mexiko hat als erster Vertragsstaat das neue nordamerikanische Freihandelsabkommen ratifiziert, das auf Drängen des amerikanischen Präsident Donald Trump das 25 Jahre alte Nafta-Abkommen ersetzen soll. Mit 114 zu vier Stimmen votierte der Senat am Mittwoch mit klarer Mehrheit für das USMCA-Abkommen, mit dem Mexiko den Marktzugang in die Vereinigten Staaten sichern will.

          80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in die Vereinigten Staaten. Trump hatte gedroht, ganz aus dem Handelspakt auszusteigen, wenn es keine besseren Bedingungen für sein Land gibt. Nach monatelangen Verhandlungen wurde Ende November eine Einigung erzielt. Auch der dritte Vertragsstaat Kanada treibt die Ratifizierung voran. Widerstand gibt es allerdings in Amerika, wo die oppositionellen Demokraten wegen Bedenken bei Arbeitsrechts- und Umweltvorgaben mit einer Blockade gedroht haben.

          Trump hatte Mexiko trotz der Einigung kürzlich erst erneut mit Strafzöllen gedroht, sollte das Nachbarland nicht energischere Maßnahmen gegen die Zuwanderung nach Amerika ergreifen. Mexiko hatte sich schließlich dazu bereiterklärt. Die Zölle hätten auch deutsche Firmen wie Volkswagen, BMW und Daimler getroffen, die in Mexiko fertigen.

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