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Migranten in Mexiko : Es gibt kein Zurück

Lebensader: Auf dem Río Suchiate kreuzen Flöße zwischen dem guatemaltekischen und dem mexikanischen Ufer, mit Schmuggelware, Arbeitern und Migranten. Bild: AP

Mexiko geht auf Drängen Donald Trumps hart gegen Migranten aus Zentralamerika vor. Doch das Prinzip der Abschreckung funktioniert nicht wie gewünscht. Es gelingt weiterhin vielen, die Grenze zu überqueren.

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          Bis nach Texas sind es noch zweitausend Kilometer. Zweitausend Kilometer voller Gefahren und Ungewissheit. Familie Martínez ist vor Wochen in El Salvador aufgebrochen, in dem Land, in dem sie um ihr Leben fürchtete. Nun steht das junge Paar mit seinen beiden Kindern und ein paar Taschen am Río Suchiate, der Guatemala vom mexikanischen Bundesstaat Chiapas trennt. Es dämmert erst, doch an den Anlegestellen auf beiden Seiten des Grenzflusses herrscht bereits reger Betrieb.

          Tjerk Brühwiller

          Freier Berichterstatter für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          Dutzende Flöße, aus Autoreifen und Brettern zusammengezimmert, kreuzen fast rund um die Uhr. Sie transportieren Schmuggelware hin und her und Tagelöhner aus Guatemala, die in Mexiko für wenig Geld Arbeit finden. Ab und zu sind unter den Fahrgästen jedoch auch solche, die den Río Suchiate nur einmal überqueren wollen. Ihr Ziel ist ein anderer Fluss: der Río Bravo zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten.

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