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Messerattacke in Paris : Vertuschung auf höchsten Befehl?

Der französische Innenminister Christophe Castaner in Paris am Donnerstag vor der Polizeizentrale in Paris, dem Tatort der Messerattacke Bild: EPA

Der französische Innenminister Castaner wollte offenbar verhindern, dass die Messerattacke von Paris als Terror eingestuft wird. Der Täter war jedoch schon länger auffällig – und wurde ignoriert.

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          Die tödliche Messerattacke auf vier Polizisten im Hochsicherheitsbereich der französischen Polizeizentrale in Paris wächst sich zum politischen Skandal aus. Immer mehr Details über die Radikalisierung des 45 Jahre alten Täters sickern durch – zum Unbill der Regierung, die 24 Stunden lang den Terrorismusverdacht leugnete.

          Michaela Wiegel

          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Doch seit Freitagabend ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft wegen Terrorverdachts. Das liegt nicht an der Entschlossenheit der Regierung, sondern an empörten Polizisten, die der Presse Informationen über den Hintergrund des Täters zugespielt haben. Die rechtsbürgerliche Opposition will einen Untersuchungsausschuss einsetzen, der den Fall durchleuchten soll.

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