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Somalia : Mehr als Hundert Extremisten bei amerikanischem Luftangriff getötet

  • Aktualisiert am

Zwei F-22 Kampfflugzeuge der amerikanischen Luftwaffe (Symbolbild). Bild: Reuters

Die amerikanische Luftwaffe hat in Somalia mehr als hundert Kämpfer der islamistischen al-Shabaab-Miliz getötet. Die Angriffe sollen auch künftig fortgesetzt werden.

          Das amerikanische Militär hat bei einem Luftangriff in Somalia nach eigenen Angaben mehr als Hundert Extremisten getötet. Ziel sei ein Lager der islamistischen al-Shabaab-Miliz rund 200 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Mogadischu gewesen, teilte das Afrika-Kommando (Africom) der amerikanischen Streitkräfte am Dienstag mit. Der Angriff sei mit der international anerkannten Übergangsregierung Somalias koordiniert gewesen. Das Militär kündigte an, auch weiterhin Extremisten ins Visier zu nehmen.

          Die Vereinigten Staaten haben die al Shabaab bereits mehrfach in Somalia angegriffen. Ziel des amerikanischen Engagements sei es, in Somalia wieder einen „innerlich befriedeten Staat herzustellen, der allen Bedrohungen auf seinem Territorium selbstständig begegnen kann“, wie das Africom auf seiner Homepage mitteilt.

          Die Miliz versucht seit etwa zehn Jahren, die vom Westen gestützte Regierung zu stürzen. Sie hat Verbindungen zu al Qaida und wiederholt Anschläge auf Hotels und Restaurants in Mogadischu und anderen Städten Somalias verübt. So kamen bei einem schweren Anschlag in der somalischen Hauptstadt Mitte Oktober 276 Menschen ums Leben.

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