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Philippinen : Die Macht bleibt im Kreise der Verwandten

Marcos, die nächste Generation: Das Präsidentenehepaar nach der Vereidigungszeremonie am Donnerstag Bild: AFP

In Manila regiert wieder ein Marcos. Und auch sonst beherrschten große Politdynastien die Politik. Das könnte eine Folge schwacher Institutionen sein. Was macht das mit der Demokratie?

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          Der neue philippinische Präsident Ferdinand Marcos jr. wollte als Kind ursprünglich einmal Astronaut werden. Imelda Marcos, die für ihren Schuhtick berüchtigte, mittlerweile 92 Jahre alte Mutter des Präsidenten, soll jedoch schon davon geträumt haben, er werde einst dieses Amt bekleiden, als er erst drei Jahre alt war.

          Till Fähnders
          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          Am Donnerstag wurde dieser Traum nun Wirklichkeit und der Sohn des früheren Diktators Ferdinand Marcos im Nationalmuseum von Manila feierlich vereidigt. Es ist das erstaunliche Comeback einer Familie, die infolge eines Volksaufstands im Jahr 1986 in die Vereinigten Staaten geflohen war, aber seit ihrer Rückkehr auf die Philippinen nach dem Tod des Diktators an ihrer politischen Wiedergeburt gearbeitet hatte.

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