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Mali : Verfassungsgericht bereitet Bildung einer Übergangsregierung vor

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Der malische Parlamentspräsident Traoré soll am Donnerstag zum Übergangspräsidenten ernannt werden. Das Verfassungsgericht teilte mit, Traoré werde das Amt für maximal 40 Tage führen und Neuwahlen organisieren.

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          Nach den jüngsten politischen Unruhen in Mali hat der Verfassungsgerichtshof den Weg für die Bildung einer Übergangsregierung geebnet. Parlamentspräsident Dioncounda Traoré werde die Amtsgeschäfte des Staatschefs für maximal 40 Tage kommissarisch führen und Neuwahlen organisieren, teilte das Gericht am Dienstag mit.

          Er solle am (morgigen) Donnerstag als Interimspräsident vereidigt werden. Am 21. März hatte ein Teil der Streitkräfte gegen Präsident Amadou Toumani Touré geputscht. Am Wochenende erklärte sich die Junta zu einer Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung bereit.

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          „Zu den Vorwürfen gehören Entführungen, öffentliche Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen vor deren Familienangehörigen.“ Nach dem jüngsten Putsch in Mali haben Aufständische vom Volk der Tuareg weite Teile des Nordens unter ihre Kontrolle gebracht.

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