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Operation Minusma : Mali untersagt Flüge für internationale Truppen

  • Aktualisiert am

Von oben blind: Soldaten der Minusma (hier in Timbuktu) dürfen auf Anordnnung der Machthaber in Mali aktuell nicht mehr aus der Luft aufklären. Bild: AFP

Das Verhältnis zwischen der internationalen Gemeinschaft und der Militärregierung ist wegen der abgesagten Wahlen und russischen Söldnern im Land angespannt. Nun wird die Arbeit der Operation Minusma behindert.

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          Die malischen Behörden haben Flugbewegungen der in dem Land stationierten internationalen Militärmission Minusma eingeschränkt. „Seit vergangenem Donnerstag hat Mali zahlreiche Flüge von Minusma inklusive der Drohnen-Flüge untersagt“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Montag in Berlin. Sie bestätigte damit Medienberichte zu dem Thema. Medizinische Notfallflüge seien jedoch nicht betroffen.

          Die Vereinten Nationen und die Leitung von Minusma hätten in der Angelegenheit umgehend Kontakt zu den malischen Behörden aufgenommen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Über Ergebnisse dieser Gespräche könne aber noch nichts gesagt werden. An der UN-Mission Minusma ist auch Deutschland beteiligt.

          Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte ebenfalls, es sei richtig, dass es Einschränkungen gebe. „Eine luftgestützte Aufklärung entfällt derzeit“, sagte er, nur bodengestützte Aufklärung sei noch möglich. „Wir bedauern das“, so der Sprecher weiter. Auch er verwies auf laufende Verhandlungen. Zwischen der internationalen Gemeinschaft und den Militärmachthabern in Mali ist das Verhältnis seit Monaten gespannt, dies hatte sich nach der Absage der für Februar geplanten Wahlen durch die Militärjunta verschärft. Weiter belastet wird es durch die Anwesenheit russischer Söldner der Gruppe Wagner im Land.

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