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Mali : Französische Truppen nehmen Diabali und Douentza ein

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Diabaly: Französische Soldaten vor zerstörten Fahrzeugen der Islamisten Bild: REUTERS

Französische und malische Truppen haben zwei Ortschaften in Zentralmali von den Islamisten zurückerobert. Die Soldaten wurden von der Bevölkerung begeistert empfangen, wie die F.A.Z. vor Ort erfuhr.

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          Die malische Armee und Soldaten aus Frankreich haben zwei zwischenzeitlich von Islamisten gehaltene Städte zurückerobert. Dies berichtet der F.A.Z.-Korrespondent aus Diabali. Die Soldaten wurden von der dortigen Bevölkerung begeistert empfangen, aus der sich die Dschihadisten offenbar schon am Wochenende zurückgezogen hatten, wie die F.A.Z. vor Ort erfuhr. Auf den Straßen waren am Montag schon wieder Frauen und Kinder zu sehen.

          Das französische Verteidigungsministerium teilte mit, malische Truppen hätten seit Montagmorgen wieder die im Zentrum des Landes gelegenen Städte Diabaly und Douentza unter ihrer Kontrolle. Französischen Soldaten hätten die malische Armee bei ihrem Einmarsch unterstützt. Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sagte in Paris, die Rückeroberung der Städte sei ein „sicherer militärischer Erfolg“.

          In Diabali waren zahlreiche verkohlte Pritschenwagen zu sehen. Wie Einwohner der F.A.Z. vor Ort berichteten, hatten Kampfhubschrauber drei Nächte lang Angriffe geflogen; die Extremisten hätten sich unter großen Verlusten zurückziehen müssen. Es habe kaum zivile Opfer gegeben. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton plant nach Angaben eines Sprechers ein internationales Ministertreffen zu Mali, das am 5. Februar in Brüssel stattfinden könnte. Es solle gemeinsam mit den Ländern der Westafrikanischen Wirtschaftsunion Ecowas sowie den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union organisiert werden.

          Frankreich nun mit 2150 Soldaten in Mali

          Frankreich kämpft seit eineinhalb Wochen an der Seite von malischen Regierungstruppen in Mali gegen islamistische Kämpfer. Laut dem Verteidigungsministerium in Paris waren am Montag rund 2150 französische Soldaten in dem Land im Einsatz, ihre Zahl soll weiter ansteigen.

          Zusammen mit den von benachbarten afrikanischen Ländern operierenden Einheiten sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Paris vom Montag 3150 französische Militärs an der Operation Serval beteiligt. Im Kampf gegen die Rebellen in Mali nimmt die Einsatztruppe afrikanischer Länder Frankreich zufolge Formen an. Inzwischen seien 1000 Soldaten aus dem Tschad sowie aus westafrikanischen Ländern wie Togo, Benin, Niger und Nigeria vor Ort, teilte das französische Militär am Montag mit. Insgesamt sollen schließlich mehrere Tausend afrikanische Soldaten an der Seite der Franzosen kämpfen, die den Einsatz in Mali am 11. Januar begannen. Seitdem seien 140 Luftangriffe geflogen worden, teilte das Militär weiter mit.

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