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Krieg in Syrien : Macron will Verhandlungen mit Moskau und Ankara

  • Aktualisiert am

Der französische Präsident Emmanuel Macron in Paris Bild: FRANCOIS GUILLOT/POOL/EPA-EFE/RE

Schon am Samstag kündigte der französische Außenminister an, an einer diplomatischen Lösung festhalten zu wollen. Jetzt will Präsident Macron Putin und Erdogan an den Verhandlungstisch holen.

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          Nach den militärischen Angriffen mit westlichen Verbündeten in Syrien will Staatspräsident Emmanuel Macron mit Russland und der Türkei verhandeln. Die Aufgabe Frankreichs sei es, „mit allen zu sprechen“, sagte Macron am Sonntagabend den Sendern BFMTV und RMC sowie der investigativen Internetzeitung „Mediapart“.

          Macron sagte, er habe ursprünglich geplant, in die Türkei zu reisen und sich dort mit Kremlchef Wladimir Putin, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani zu treffen. Der Chemiewaffeneinsatz in Syrien und das Vorgehen im Rebellengebiet Ost-Ghuta bei Damaskus habe diesen Plan aber durchkreuzt.

          Macron wies auf den Dialog mit seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump hin: „Wir haben ihn überzeugt, dass es nötig ist, (in Syrien) zu bleiben“, sagte der 40-Jährige mit Blick auf Trumps Ankündigung, Truppen aus dem Bürgerkriegsland abziehen zu wollen. Frankreich habe Washington auch überzeugt, die Militärschläge auf Chemiewaffeneinrichtungen zu beschränken.

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