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Iran-Konflikt : Macron ruft Rohani zu Treffen mit Trump in New York auf

  • Aktualisiert am

Irans Präsident Hassan Ruhani (links) und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron Bild: dpa

Frankreichs Präsident warnt davor, die Gelegenheit für ein direktes Gespräch zwischen Irans Staatschef und Amerikas Präsident verstreichen zu lassen. Die Amerikaner müssten davor jedoch Vertrauen schaffen, fordert die Regierung in Teheran.

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          Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat seinen iranischen Gegenüber Hassan Rohani eindringlich zu einem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump noch in dieser Woche aufgerufen. Macron sagte am Dienstag, es wäre eine „verpasste Gelegenheit“, sollten die beiden Widersacher nicht am Rande der UN-Generaldebatte in New York zusammenkommen. Macron äußerte sich bei einem Treffen mit Rohani, an dem auch der britische Premierminister Boris Johnson teilnahm.

          Es war Macrons zweites Treffen mit Rohani binnen 24 Stunden. Der französische Präsident hat auch Trump getroffen.

          „Trump muss Vertrauen herstellen“

          Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in New York bilaterale Gespräche mit Trump und Rohani geführt. Anschließend sagte sie, sie würde es begrüßen, wenn es in New York noch zu einem direkten Gespräch zwischen den beiden kommen würde.

          Rohani sagte dagegen am Dienstag im Sender Fox News, vor einem möglichen Zweiertreffen müsse Trump wieder „Vertrauen“ herstellen. „Wenn die Regierung der Vereinigten Staaten sprechen will, muss sie die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen.“

          Rohani betonte, entgegen der Darstellung der Vereinigten Staaten wolle Iran keine Atombombe bauen. „Wir streben nicht nach Atomwaffen.“ Rohani dementierte, dass sein Land für die Angriffe auf saudische Ölanlagen Mitte des Monats verantwortlich gewesen sei. In einer gemeinsamen Mitteilung hatten sich am Montag die deutsche, die französische und die britische Regierung einer entsprechenden Einschätzung der Amerikaner angeschlossen. Rohani sagte: „Unbegründete Anschuldigungen zu erheben ist nicht konstruktiv.“

          Trump hat trotz der Luftangriffe auf die Ölanlagen ein Treffen mit Rohani am Rande der UN-Debatte nicht ausgeschlossen. Seit den Angriffen haben sich die Spannungen zwischen Washington und Teheran nochmals massiv verschärft. Am Dienstag drohte Trump Iran bei seinem Auftritt vor der UN-Vollversammlung eine weitere Verschärfung der Sanktionen an. Er betonte zugleich, die Vereinigten Staaten seien bereit zur Freundschaft mit „allen, die ehrlich nach Frieden und Respekt streben“.

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