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„Hirntot“-Aussage zur Nato : Der Schreck über Macron sitzt tief

Verteidigungsbereit in Osteuropa: Deutsche Soldaten und Panzer bei einem Nato-Manöver 2017 in Litauen. Bild: dpa

Der Osten Europas hält das Wort des französischen Präsidenten vom „Hirntod“ der Nato für gefährlich. Besonders in Polen hat Macrons Diagnose harsche Reaktionen ausgelöst.

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          Für die Nato-Mitglieder im Osten Europas hat die Mitgliedschaft im Bündnis eine Sicherheit gebracht, die sie nie zuvor in ihrer Geschichte hatten. Und der Krieg in der Ukraine führt ihnen seit bald sechs Jahren vor Augen, wie wertvoll die Nato für sie ist. Wäre die Diagnose des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zutreffend, die Nato sei „hirntot“, so wäre das aus der Sicht vor allem der baltischen Staaten und Polens eine Katastrophe.

          Gerhard Gnauck

          Politischer Korrespondent für Polen, die Ukraine, Estland, Lettland und Litauen mit Sitz in Warschau.

          „Ich bin mit Macron ganz und gar nicht einverstanden“, sagt der lettische Verteidigungsminister Artis Pabriks. Er wittert hinter dessen Aussagen „den französischen Ehrgeiz, eine Führungsmacht in Europa zu werden“. Aber „aus der Sicht unserer Region kann Frankreich die Ambitionen Macrons gar nicht erfüllen“, sagt Pabriks im Gespräch mit der F.A.Z.

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