https://www.faz.net/-gpf-a6ssc
Bildbeschreibung einblenden

Machtkampf in Buenos Aires : Noch brauchen sich Kirchner und Fernández

Vor einem Jahr noch politisch ein Herz und eine Seele: Argentiniens Präsident Alberto Fernandez und Vizepräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner nach ihrer Vereidigung. Bild: Reuters

Die Corona-Pandemie hat Argentinien schwer getroffen. Der Machtkampf zwischen der Vizepräsidentin und dem Präsidenten macht die Krisenbekämpfung nicht leichter.

          3 Min.

          Als sich am 14. Dezember auf der Südhalbkugel eine totale Sonnenfinsternis beobachten ließ, kursierte in den sozialen Netzwerken in Argentinien ein „Meme“. Die satirische Videomontage zeigte in Anlehnung an das astronomische Phänomen, wie sich die argentinische Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner Stück für Stück vor den Präsidenten Alberto Fernández schob, bis sie ihn komplett verdeckte.

          Tjerk Brühwiller

          Korrespondent für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          In diesem Fall war Fernández die Sonne, Kirchner der Mond. In Wahrheit ist es wohl eher umgekehrt. Doch so genau lässt sich das nicht sagen. Denn das „politische Sonnensystem“ Argentiniens ist viel zu komplex.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in der Kleinstadt Wohlen im Kanton Aargau am 20. Februar 2021

          SVP gegen Corona-Regeln : Die Schweiz, eine Diktatur?

          Die SVP gehört der Schweizer Regierung an. Das hindert die Führung der größten Partei des Landes nicht daran, es wegen der Corona-Politik als Diktatur zu bezeichnen.
          Kevin Kühnert spricht beim SPD-Bundesparteitag.

          Debatte um Thierse-Gastbeitrag : Worauf will die SPD verzichten?

          Wolfgang Thierses Beitrag in der F.A.Z. ist für Saskia Esken und Kevin Kühnert ein Grund, sich zu schämen. Das ist also das vorwärtsgewandte Bild der SPD, das die beiden offenbaren wollten?