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Lyndon B. Johnson : Der interessanteste Präsident

Lyndon B. Johnson, die Karriere eines beispiellos ehrgeizigen, politisch hochbegabten Mannes, der sich aus der Armut in die Amerikanische Politik kämpfte. Bild: Getty

Wer Lyndon B. Johnson noch kennt, denkt an den Vietnamkrieg. Ansonsten ist er vergessen. Ein Mann arbeitet seit vierzig Jahren daran, das zu ändern.

          Jeden Tag geht ein schmaler Herr von 83 Jahren – volles Haar, kräftige Brille, Krawatte – in New York in sein schmuckloses Büro, um zu schreiben. Manchmal mit der Hand; manchmal mit der Schreibmaschine; zu anderen Gelegenheiten pinnt er Handlungsskizzen oder Kapitelanfänge an die Wand und studiert das Geschriebene wie ein General seine Truppen. Oder er durchforstet Papiere in Einlegemappen, blättert in Notizen oder liest noch einmal eines der mehr als tausend Interviews, die er für sein gigantisches Projekt geführt hat.

          Paul Ingendaay

          Europa-Korrespondent des Feuilletons in Berlin.

          Der Mann heißt Robert A. Caro, und er arbeitet an der umfangreichsten Biographie unserer Tage, „The Years of Lyndon B. Johnson“. Weil Caros Schreibmaschine vom Typ Smith Corona Electra seit dreißig Jahren nicht mehr gebaut wird, haben ihn dankbare Leser inzwischen mit elf Ersatzgeräten ausgestattet. Bisher bringt es das Werk auf vier Bände mit insgesamt 3300 engbedruckten Seiten – der fünfte Band ist in Arbeit –, und wollte man die Lebensaufgabe des Autors in manövrierfähige Bücher deutscher Sprache umrechnen, käme man leicht auf 5000 Seiten. Sagen wir: mehr als dreimal „Krieg und Frieden“. Kein Verlag hat sich bisher an die Übersetzung herangewagt. Und so ist das epochale Werk im deutschen Sprachraum praktisch unbekannt.

          „Wie rohe, nackte Macht wirklich funktioniert“.

          Caros zentrales, im Grunde sein einziges Thema ist politische Macht – wie sie in einem demokratisch verfassten Gemeinwesen erworben und erhalten, benutzt oder missbraucht, verspielt und verloren wird. Doch nicht Macht als abstrakter Begriff, von dem die Universitäten sprechen, sondern konkrete, handgreifliche, auch schmutzige Macht, wie sie in Gremien und Ausschusssitzungen ausgeübt wird, in den „corridors of power“, die für Normalbürger versiegelt bleiben und deren Spielregeln jeder Politiker allein lernen muss.

          Über Machtmissbrauch und die Spur des Geldes hatte Caro schon in seinem ersten Buch geschrieben, das vom Stadtplaner und heimlichen Herrscher New Yorks Robert Moses handelt. Das Werk, 1974 erschienen und längst ein Klassiker der Stadtsoziologie, trug Caro seinen ersten Pulitzerpreis ein. Er habe zeigen wollen, sagte der Autor, „wie rohe, nackte Macht in Städten wirklich funktioniert“.

          Als er sich fragte, an welchem Präsidenten er die Phänomenologie der Macht festmachen könne, wurde ihm klar, dass es Lyndon B. Johnson sein musste. Das schien zunächst eine ungewöhnliche Wahl. Wer interessierte sich denn für den ungeliebten 36. Präsidenten der Vereinigten Staaten, den Mann aus Texas, der auf den charismatischen John F. Kennedy gefolgt war und bald schon wieder genug von dem Job hatte? Der das Vietnam-Desaster nicht hatte kommen sehen und schließlich von ihm verschlungen wurde, so dass er 1969 nicht mehr zu Wiederwahl antrat?

          Karriere eines Beispiellosen

          In den bislang vier Bänden der Biographie – „The Path to Power“ (1982), „Means of Ascent“ (1990), „Master of the Senate“ (2002) und „The Passage of Power“ (2012) – erzählt Caro von der Karriere eines beispiellos ehrgeizigen, politisch hochbegabten Mannes, der sich aus einer Kindheit in Armut nach oben kämpft und dabei vor nichts haltmacht. Johnson trickst und lügt, er schmeichelt und droht, er arbeitet wie ein Stier und schafft es irgendwann in die Nähe reicher, mächtiger Männer, die ihm erst in Texas, dann in Washington den Weg ebnen. Oft glauben sie, Johnson könne ihnen nützlich sein, ohne zu begreifen, dass es am Ende umgekehrt ist: LBJ, ein großgewachsener Mann aus Texas mit fragwürdigen Manieren, aber sicherem Instinkt für das Opportune in der Politik, benutzt immer die anderen, und er kommt damit sehr weit.

          Drei Merkmale zeichnen Caros Schreiben aus: überaus sorgfältige Recherche; ein packender Stil mit untrüglichem Sinn für psychologisches Drama; und eine bemerkenswerte Fairness gegenüber seinen Figuren. Manche haben den Autor mit Tolstoi verglichen, vermutlich, weil Caros Biographien es mit der Geschichte selbst aufnehmen wollen. Andere denken eher an den Viktorianer Anthony Trollope, der in 47 Romanen einen Kosmos schuf, in dem auch das Parlament, politische Parteien und Wahlkämpfe ihre Rolle spielen. Und dann natürlich: Shakespeare. Damit ist man beim eigentlichen Geheimnis von Caros Kunst – wie er es schafft, die Träger von Anzug und Aktentasche in Darsteller fesselnder Dramen von Triumph und Niedersturz zu verwandeln. „Rhythmus zählt“, hat Caro einmal dazu geschrieben. „Stimmung zählt. Sinn für den Schauplatz zählt. All das, worüber wir bei Romanen sprechen.“

          Deshalb zogen Caro und seine Frau Ina – eine Historikerin, die ihre eigene Karriere aufgab und bei jedem seiner Bücher unschätzbare Hilfe leistete – für drei lange Jahre in das bitterarme Texas Hill Country, die Gegend, in der Johnson aufgewachsen war. Diesem Elend wollte der junge Lyndon um jeden Preis entkommen; und er wollte schon früh – das ist verbürgt – Präsident der Vereinigten Staaten werden.

          Lyndon Johnson for President

          Dem Leben in der Einöde widmet Caro im ersten Band meisterhafte Schilderungen von der Länge eines kleinen Romans. Es war Lyndon Johnson, der die Energiepolitik der Regierung so beeinflusste, dass sie den Abgehängten endlich Strom und elektrisches Licht brachte: Frauen, die bis dahin täglich Dutzende Eimer Wasser geschleppt hatten, bekamen so Anschluss ans Industriezeitalter.

          Caro brachte Johnsons jüngeren Bruder dazu, über die Konflikte in der Familie des späteren Präsidenten Dinge auszuplaudern, die er zuvor sorgsam verschwiegen hatte. Auch andere begannen zu reden, und durch geduldiges Nachfragen entstand ein viel kritischeres Jugendbild, als Freunde, Parteisoldaten und der Johnson-Hofstaat bis dahin gezeichnet hatten.

          Seine Karriere ist die eines Frühreifen. Mit 28 zieht Johnson für die Demokraten ins Repräsentantenhaus ein, die Arbeit dort langweilt ihn bald; mit vierzig wird er Senator. Diesen Sieg verdankt er, wie Caro minutiös belegen kann, eiskalt geplanter Wahlfälschung. Immer wieder überwältigt Johnson seine Gesprächspartner mit der „Johnson-Behandlung“: das Gegenüber buchstäblich umarmen, ihn am Revers packen, von oben auf ihn einreden und mit den Fingern in der Luft herumfuchteln, bis der Widerstand erlahmt. Es gab, so berichten Zeitgenossen, kein Entkommen vor diesem Mann.

          Genaue Details und keine Zensuren

          Doch der Biograph verteilt keine moralischen Zensuren. Er sieht alles und registriert alles. So gleichmütig er Johnsons Charakterschwächen beschreibt, so ausführlich analysiert er seine Arbeitskraft und sein politisches Naturtalent. Band für Band erkennt der Leser, dass er durch Caros Detailkenntnis und Beschreibungskunst die politische Geschichte Amerikas neu begreifen lernt. Denn Johnson war ein überragender Parlamentarier, vor allem als demokratischer Mehrheitsführer im Senat, und seine Präsidentschaft von 1963 bis 1969 – mit ihrem Licht, ihren Schatten, vor allem aber der Sozialpolitik und dem Kampf gegen die Rassentrennung – reicht in mancherlei Beziehung tiefer in die Gegenwart hinein als die seiner Nachfolger.

          Eine von Caros genuin schriftstellerischen Leistungen ist, die Leser nicht mit Stoff zu erdrücken, sondern seine Funde in die deutende Erzählung einzuflechten. Im dritten Band erzählt er erst einmal hundert Seiten darüber, was die amerikanischen Verfassungsväter sich bei der Erschaffung des Senats gedacht haben – und wie der Senat dann, durch Senioritätsprinzip und sture Parteidisziplin, besonders seitens der reformfeindlichen Südstaaten, zum Blockadeinstrument wurde, das jede Möglichkeit gesellschaftlichen Fortschritts verhinderte.

          Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy und sein damaliger Vizepräsident Lyndon B. Johnson im August 1962.

          Es musste erst ein demokratischer Mehrheitsführer namens Lyndon Johnson kommen, um dem Senat Anschluss an die Moderne des Landes zu verschaffen. Auch wenn der „Civil Rights Act“ von 1957 nur noch eine verwässerte Version des Entwurfs war, den Johnson sich zur rechtlichen Gleichstellung der Schwarzen erhofft hatte – es war das erste Gesetz dieser Art seit 82 Jahren.

          Die großen Leiden des Lyndon Johnson

          Doch dann kam der Karriereknick, und die Zeit der Leiden begann. Durch Zaudern verlor Johnson den Kampf um die demokratische Präsidentschaftsnominierung für die Wahl 1960 und musste John F. Kennedy den Vortritt lassen. So blieb für ihn nach dessen knappem Sieg gegen Richard Nixon nur die Vizepräsidentschaft. Band vier erzählt vom gestörten Verhältnis Johnsons zum Kennedy-Clan und der demütigenden Erfahrung des ehemals allmächtigen Senators, von den Machtzirkeln im Weißen Haus ausgeschlossen zu sein. Der Mann, der es immer eilig gehabt hatte aufzusteigen und der nicht nur seine Mitarbeiter, sondern vor allem sich selbst erbarmungslos geschunden hatte, war kaltgestellt.

          Bis zum 22. November 1963. Bis zu jenem Tag, als die tödlichen Schüsse auf Kennedy den isolierten Vize an die Spitze der geschockten Nation katapultierten. Auch Johnson fuhr an dem strahlend blauen Tag in der Kavalkade mit, weit hinten, unbeachtet, in einem Mietwagen. Als vorn die Schüsse fielen, warf sich ein Secret-Service-Mann im Auto blitzschnell auf ihn und schirmte ihn ab. So jagten sie dem Wagen des getroffenen Präsidenten ins Krankenhaus nach. Und das war Lyndon Johnson in diesem Augenblick: rüde ins Polster gedrückt, ein sehr großer Mann mit Händen wie Schaufeln, riesigen Ohren und stechendem Blick, schon darin ein peinlicher Kontrast zum jugendlich attraktiven Kennedy. Doch als es darauf ankam, erwachte er aus der dreijährigen Benommenheit seiner Vizepräsidentschaft und nahm sofort das Heft in die Hand: Ein Machtvakuum würde es bei der mächtigsten Nation der Erde nicht geben.

          Im Krankenhaus wartete Johnson, bis die Todesnachricht eintraf. Dann versammelte er seine Leute, holte auch Jackie Kennedy in ihrem blutbespritzten Kostüm an seine Seite, kondolierte telefonisch Robert Kennedy, dem Bruder des Ermordeten, der ihn aus ganzer Seele hasste, und leistete noch an Bord von Air Force One, vor dem Rückflug nach Washington, den Amtseid.

          Sieben amerikanische Präsidenten vor Kennedy sind im Amt gestorben, drei von ihnen durch Attentate. Stets glückte der Übergang zum neuen Präsidenten. Doch diesmal waren die Umstände besonders tückisch. Die Kuba-Krise lag erst ein Jahr zurück. Die Welt zitterte vor der Möglichkeit eines Atomkriegs. Kennedy war erschossen worden, und noch war unklar, ob nicht ein größeres Komplott dahintersteckte.

          Aufgewühlte Zeiten und die ersten Wochen im Amt

          Dank des Fernsehens nahm erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten die ganze Nation an einem Akt kollektiver Trauer teil und erblickte wie im Spiegel das Bild der eigenen aufgewühlten Seele. In solch einer aufgeladenen Situation durfte sich der neue Mann keinen Fehler erlauben. Er, der Texaner, hatte den Präsidenten beerbt, der in Texas erschossen worden war. Der Kennedy-Clan, mit Robert an der Spitze, würde seine Amtsübernahme als Usurpation betrachten.

          Caro beschreibt die ersten sieben Wochen im Amt als einen Triumph, der den Kern des Politikers Johnson und seine allerbesten Qualitäten zum Vorschein gebracht habe. Macht korrumpiert nicht nur, so Caro, sie enthüllt auch, legt etwas frei: das nämlich, was jemand mit ihr anzufangen imstande ist, wenn es darauf ankommt. Johnson wurde ruhig, sicher, gab die nötigen Kommandos und war vom ersten Augenblick an präsidial. Es war die Rolle, in der er sich seit Kindertagen gesehen hatte. Mit Entschlossenheit verkaufte er seine Sozial- und Bürgerrechtspolitik, die viel weiter ging als alles, was Kennedy jemals hätte durchsetzen können, als Erfüllung von Kennedys Versprechen. Ein kluger Schachzug, der seine Gegner entwaffnete und die Bürger auf seine Seite brachte.

          Vor allem handelte er schnell. Die Verabschiedung der „Civil Rights Act“ vom 2. Juli 1964, mit der die Rassentrennung landesweit aufgehoben wurde, war die Meisterleistung eines strategisch denkenden Präsidenten, der selbst bockige Südstaaten-Senatoren zur Unterstützung bewegte. In seiner Rede an die Nation zeigte sich Johnson großzügig gegenüber den Anhängern der Rassentrennung. Geschichte, Traditionen und die „Natur des Menschen“ hätten zu diesem Konflikt geführt. „Ohne Groll oder Hass“, fuhr er fort, „können wir verstehen, wie all das geschah. Aber es kann sich nicht fortsetzen.“

          „But it cannot continue“

          Dieses „But it cannot continue“ ist einer der großen Sätze der amerikanischen Rechtsgeschichte, gesprochen von einem Mann, der im Lauf seiner Karriere zu jeder Heuchelei und jedem Kompromiss fähig war, um sein Ziel zu erreichen. Jetzt war das Ziel das größte überhaupt: die Chance auf Rechtsgleichheit für Millionen Entrechteter. Martin Luther King hatte an diesem historischen Schritt entscheidenden Anteil; aber es war Lyndon Johnson, der ihn ging. Mit einer „popular vote“ von mehr als sechzig Prozent, wie sie davor und danach kein amerikanischer Präsident erreicht hat, wurde er im November 1964 im Amt bestätigt.

          Es folgte eine Reihe beeindruckender Reformvorstöße: öffentliche Gesundheitsversorgung durch „Medicare“ und „Medicaid“ 1965, der „Voting Rights Act“ im selben Jahr, Bildungs- und Kulturprogramme, sozialer Wohnungsbau, „Krieg gegen die Armut“. Unter dem Schirm von Johnsons „Great Society“ gelang Millionen Armen der Aufstieg in die untere Mittelklasse. Nur das militärische Engagement in Vietnam, das Eisenhower begonnen und Kennedy ausgebaut hatte, trübte das Bild. Und mit jedem Jahr mehr. Waren zu Beginn seiner Präsidentschaft 16 000 amerikanische Soldaten in Südostasien stationiert, waren es fünf Jahre später schon eine halbe Million.

          Der amerikanische Präsident Lyndon B. Johnson im Gespräch mit Dr. Martin Luther King Jr. und anderen Bürgerechtlern am 18. Januar 1964 im Weißen Haus.

          Es darf als Zeichen von Johnsons Ernsthaftigkeit verstanden werden, dass er den Verzicht auf eine zweite Amtszeit mit weiteren Bemühungen um Friedensverhandlungen verband. Seinem Bild in der Öffentlichkeit hat es kaum genützt. Die Protestgeneration, die jungen Linken und Friedensbewegten, hatten den Präsidenten abgeschrieben. Er starb 1973, mit nur 64 Jahren, nach einem Politikerleben, das mehr als vier Jahrzehnte nur gnadenlosen Verschleiß gekannt hatte.

          Eine Hommage an die Genauigkeit

          Lyndon Johnson tritt aus Caros Geschichtswerk als überlebensgroßer Beweger und Strippenzieher hervor, den man entweder als komplexen Charakter versteht – oder gar nicht. Denn auch das ist die Kunst seines Biographen. Er zeigt, dass Johnson ein vom Ehrgeiz zerfressener Machtpolitiker war – und zugleich ein Visionär, der für den gesellschaftlichen Frieden wohl mehr geleistet hat als irgendein anderer amerikanischer Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg.

          Seit mehr als vierzig Jahren arbeitet Caro nun schon am Buch seines Lebens. Es ergibt in der Summe das moderne Epos des Verfassungsstaats. Ein gewisser Optimismus ist noch darin zu spüren, der vorpopulistische Glaube, dass die Demokratie selbst die Mittel zur Korrektur ihrer Exzesse bereitstellt. „Truth takes time“, heißt es in Caros gerade erschienenem Buch „Working“, einem Einblick in seine Werkstatt: Die Wahrheit purzelt aus den Gesprächspartnern nicht heraus, man muss sich die Ruhe nehmen, sie hervorzulocken. So, wie Caros Werk vor uns steht, ist es nicht nur eine literarische Meisterleistung, sondern auch eine Hommage an die journalistische Tugend der Genauigkeit.

          Enden soll das Unternehmen mit Band fünf – Erscheinungstermin ungewiss –, der natürlich auch vom Vietnam-Krieg handeln wird. Dafür will Caro ausgiebig in Südostasien recherchieren. Und das ist die einzige Gefahr, die seine Leser fürchten: dass er sich im Dschungel verliert, wörtlich oder metaphorisch, und das Magnum opus über Lyndon Johnson und seine Zeit unvollendet bleiben könnte.

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