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Corona-Regeln : Luxemburg lockert, das Saarland zürnt

Noch immer gefährlich hohe Infektionszahlen: Luxemburg Bild: EPA

Die Infektionszahlen in Luxemburg sind höher als in Deutschland und Frankreich. Trotzdem lockert das Großherzogtum die Beschränkungen. Das Saarland ist nicht begeistert.

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          Luxemburg geht in der zweiten Welle der Pandemie seinen eigenen Weg. Am Montag durften nicht nur Kindertagesstätten und Schulen wieder öffnen, sondern auch der Einzelhandel, Friseure, Fitnesscenter, Kinos und Theater. Zwar gibt es für alles Auflagen, doch geht keines der Nachbarländer bisher so weit. Just an dem Tag, an dem der luxemburgische Ministerpräsident Xavier Bettel vorige Woche den Kurswechsel ankündigte, einigten sich in Deutschland Bund und Länder auf Verschärfungen.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Julian Staib

          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Am Montag traten diese nun etwa in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Kraft, während gegenüber in Luxemburg gelockert wurde. Die Regierung müsse auch die „seelische Gesundheit“ der Bürger im Blick haben, argumentierte der Liberale Bettel: „Es müssen immer mehr Patienten in der Psychiatrie eingesperrt werden, vor allem viele ganz junge Menschen müssen schon behandelt werden.“

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