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Scheidender Präsident : Obamas letzter Anruf gilt der Kanzlerin

  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Präsident Barack Obama im November vergangenen Jahres im Kanzleramt. Bild: AFP

An seinem letzten vollen Amtstag hat sich Barack Obama telefonisch von Angela Merkel und ihrem Mann verabschiedet – es war sein letzter Anruf bei einem Regierungsoberhaupt.

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          Der amerikanische Präsident Barack Obama hat sich an seinem letzten vollen Amtstag von Angela Merkel und ihrem Mann Joachim Sauer verabschiedet. Nach Angaben des Weißen Hauses dankte Obama beiden am Telefon für ihre Freundschaft und für die Bemühungen, die Partnerschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten zu vertiefen.

          Obama legte Wert auf die Feststellung, dass dieser Anruf sein letzter war, den er als amerikanischer Präsident beim Oberhaupt einer anderen Regierung gemacht habe. Nach acht Jahren der Freundschaft und der Partnerschaft sei das angemessen.

          Obama dankte Merkel für eine starke, mutige und andauernde Führung. Obama und Merkel hätten sich einig gezeigt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Washington und Berlin unverzichtbar sei für ein robustes transatlantisches Band, eine regelbasierte internationale Gemeinschaft und eine Verteidigung gemeinsamer Werte.

          Abschiedsbrief an das amerikanische Volk

          Wie es sich für scheidende amerikanische Präsidenten Tradition ist, hat Barack Obama zudem einen Abschiedsbrief an das amerikanische Volk geschrieben und auf der Internetseite des Weißen Hauses veröffentlicht. „Während dieser acht Jahre wart ihr meine Quelle aus Gutherzigkeit, Ausdauer und Hoffnung, aus der ich Kraft geschöpft habe“, sagte er über die Amerikaner.

          „Ich habe Nachbarn und Gemeinschaften gesehen, die während der schlimmsten Wirtschaftskrise, die wir je erlebt haben, aufeinander aufgepasst haben.“ Obama betonte, dass es am Ende wichtig sei, sich auch außerhalb von Wahlen für eine funktionierende Bürgerschaft einzusetzen und füreinander da zu sein.

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