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Früherer Präsident Amerikas : Letzte Ehre für George H.W. Bush

Washington: Die Trauerzeremonie für den früheren amerikanischen Präsidenten George H.W. Bush Bild: AFP

In Anwesenheit von Staats- und Regierungschefs aus aller Welt hat in Washington die Trauerfeier für George H. W. Bush begonnen. Auch Angela Merkel nimmt an der Zeremonie ein.

          Im Beisein eines Vorgängers und von vier Nachfolgern ist am Mittwoch dem verstorbenen früheren amerikanischen Präsidenten George H. W. Bush die letzte Ehre erwiesen worden. In einer Trauerfeier in der National Cathedral in Washington wurde der 41. Präsident von seinem Sohn, dem späteren 43. Präsidenten George W. Bush, als Vater und Staatsmann gewürdigt.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          In der ersten Reihe der Kathedrale saßen Donald Trump, Barack Obama, Bill Clinton und Jimmy Carter. Auch der frühere kanadische Premierminister Brian Mulroney wandte sich an die Trauergemeinde, zu der viele internationale Würdenträger zählten. Deutschland wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel vertreten.

          Tausende Amerikaner hatten sich bis Dienstagabend von ihrem früheren Präsidenten verabschiedet; sein Leichnam war in der Rotunde des Kongresses aufgebahrt worden. Bush war am vergangenen Freitag im Alter von 94 Jahren in seinem Haus in Houston gestorben.

          Am Donnerstag soll er in der Nähe des Bush-Archivs in College Station in Texas auf dem Campus der A&M Universität an der Seite seiner im April verstorbenen Frau Barbara beerdigt werden. Bush regierte die Vereinigten Staaten von 1989 bis 1993. Nach dem Fall der Berliner Mauer unterstützte er eine Wiedervereinigung gegen Widerstände aus Frankreich und Großbritannien.

          Im Kapitol konnten sich die amerikanischen Bürger von ihrem ehemaligen Präsidenten verabschieden. Bilderstrecke

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