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Lecks an Nord Stream 1 und 2 : Klimaschädliche Methan-Emissionen lassen sich nicht verhindern

Ein Mitarbeiter der Firma Nord Stream überprüft am 6. Oktober 2010 auf der Anlandestelle der Ostsee-Erdgaspipeline in Lubmin die neuen Absperrventile für die Anlandestation. Bild: dpa

Gasaustritte, wie sie nun an Nord Stream 1 und Nord Stream 2 festgestellt wurden, sind mutmaßlich noch nie aufgetreten. Ein Überblick über die Technik hinter den Rohren und die Folgen der Lecks.

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          Dass Gas aus Bohrlöchern und beim Transport austritt, kommt häufig vor. Aber Schäden an auf dem Meeresgrund verlegten Gasleitungen sind bisher selten erfasst worden – und Austritte wie sie nun an den durch die Ostsee führenden Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 festgestellt wurden, sind mutmaßlich noch nie aufgetreten.

          Joachim Müller-Jung
          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.
          Johannes Winterhagen
          Redakteur in der Wirtschaft, Ressort Technik und Motor

          Zwar liegen die Röhren offen auf dem Meeresboden. Doch die Stahlrohre mit einem Innendurchmesser von etwas mehr als einem Meter sind durch einen Betonmantel mit einer Dicke von bis zu 15 Zentimetern geschützt. Beide Nord-Stream-Pipelines bestehen aus jeweils zwei Strängen, so dass es sich um insgesamt vier Röhren handelt. Die Lecks sind an drei der vier Leitungen aufgetreten.

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