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Lautstarker Protest : Anti-Monarchie-Demos in Katalonien

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Die Proteste gehen weiter: Katalanische Demonstranten verbrennen ein Porträt von Spaniens König Felipe VI. Bild: dpa

Sie verbrannten ein Porträt von Spaniens König Felipe VI. und blockierten Straßen: Unabhängigkeitsbefürworter haben beim Antrittsbesuch der spanischen Kronprinzessin Leonor in Katalonien gegen die Monarchie protestiert.

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          Unter großen Sicherheitsvorkehrungen und begleitet von Protesten gegen die Monarchie hat die spanische Kronprinzessin Leonor der abtrünnigen Region Katalonien ihren Antrittsbesuch abgestattet. Die junge Thronfolgerin, die vor wenigen Tagen ihren 14. Geburtstag gefeiert hatte, nahm am Abend in Barcelona an der Verleihung der nach ihr benannten Prinzessin-von-Girona-Preise teil.

          Bereits seit König Felipe VI. am Sonntagnachmittag mit seiner Frau Letizia und den Töchtern Leonor und Sofía in der katalanischen Hauptstadt angekommen war, gab es immer wieder Kundgebungen gegen die Anwesenheit der Royals in der krisengeschüttelten Region.

          Katalonien kommt nicht zur Ruhe

          Viele Unabhängigkeitsbefürworter, die strikt gegen einen Verbleib der reichen Region im spanischen Zentralstaat sind, hatten zum Teil lautstark vor dem Hotel der Königsfamilie protestiert und unter anderem lärmend auf Töpfe und Schüsseln geschlagen. Am Montag gingen die Demonstrationen weiter. Gegner der Monarchie hielten Fotos des Königs verkehrt herum in den Händen. Andere versuchten, Straßen zu blockieren und Gäste daran zu hindern, die Preisvergabe im Kongresspalast zu erreichen.

          Es war die erste Reise Felipes (51) und seiner Familie in die Region, seit das Oberste Gericht in Madrid Mitte Oktober neun Separatistenführer wegen ihrer Rolle beim verbotenen Abspaltungsreferendum von 2017 zu langen Haftstrafen verurteilt hatte. Seither kommt Katalonien nicht zur Ruhe.

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