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Laut Militärregierung : „Putschversuch“ in Sudan verhindert

  • Aktualisiert am

Auf der Straße in Sudans Hauptstadt Khartoum Bild: AP

Im April wurde der Langzeit-Präsident Sudans gestürzt – seitdem regiert das Militär in dem ostafrikanischen Land. Nun habe es einen „Putschversuch“ gegeben. Zahlreiche Menschen wurden festgenommen.

          In Sudan ist nach Angaben des regierenden Militärs ein „Putschversuch“ vereitelt worden. Verantwortlich dafür seien Mitglieder der Streitkräfte und Sicherheitskräfte, teilte der Leiter des Sicherheitskomitees des militärischen Übergangsrats, Dschamal Omar Ibrahim, am späten Donnerstagabend mit.

          Ziel sei gewesen, die kürzlich erzielte Einigung zwischen der Militärführung und der Opposition über die Bildung einer Übergangsregierung in dem ostafrikanischen Land zu blockieren, hieß es. Etliche Menschen wurden demnach festgenommen. Der Anführer des „Putschversuchs“ und einige andere Militärs würden noch gesucht. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

          Im April wurde Langzeit-Präsident Omar al-Baschir vom Militär gestürzt. Dem Putsch waren monatelange Massenproteste und eine Sitzblockade in der Hauptstadt Khartum vorausgegangen. Daraufhin rangen das Militär und die Opposition um die Bildung einer Übergangsregierung. Am 3. Juni töteten Sicherheitskräfte bei der Auflösung der Sitzblockade mehr als 120 Menschen.

          Vergangene Woche einigten sich das Militär und die zivile Opposition dann auf eine gemeinsame Übergangsregierung, die den Weg für Neuwahlen in drei Jahren ebnen soll.

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