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Lampedusa : Dutzende Flüchtlinge nach Schiffsunglück vermisst

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An Bord des havarierten Schiffes sollen mehr als 100 Tunesier gewesen sein. Bild: AFP

Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ist ein Schiff mit offenbar mehr als 100 Tunesiern an Bord untergegangen. 54 Flüchtlinge wurden gerettet, Dutzende werden noch vermisst.

          Dutzende Flüchtlinge werden nach einem Schiffbruch vor Lampedusa vermisst. 54 Migranten konnten nach der Havarie zehn Seemeilen von der italienischen Mittelmeerinsel entfernt von Schiffen der Küstenwache und Nato gerettet werden. An Bord sollen nach Angaben der Überlebenden mehr als 100 Tunesier gewesen sein. An deren Suche beteiligt sich auch jeweils ein Marineschiff aus Italien, Deutschland und der Türkei. Die Suchmannschaften haben bisher keine Spuren des untergegangenen Fischerbootes gesichtet.

          Auf Lampedusa stranden immer wieder Flüchtlinge aus Nordafrika. Vor allem während des Arabischen Frühlings in Libyen und Tunesien erhöhte sich ihre Zahl drastisch. Der Flüchtlingsstrom löste innerhalb der Europäischen Union eine heftige Debatte über die Zuständigkeiten für die Betreuung der Migranten aus. Die italienische Regierung will diese nicht allein übernehmen.

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