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Kuba nach den Castros : Nur die Gesichter sind andere

Miguel Diaz-Canel ist der neue Führer in Kuba. Er ist aber wohl kein Erneuerer. Bild: EPA

Zum ersten Mal übernimmt jemand Kubas Führung, der die Revolution von 1959 nur aus den Geschichtsbüchern kennt. Aber Raúl Castro hat Miguel Díaz-Canel nicht ohne Grund ausgesucht.

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          Miguel Díaz-Canel ist der neue „Máximo Lider“ in Kuba. Das hat der Parteikongress beschlossen. Damit übernimmt erstmals ein Vertreter der Generation die Führung der Kommunistischen Partei, welche die Revolution von 1959 nicht vom Schlachtfeld kennt, sondern nur aus den Geschichtsbüchern. Der historische Erfahrungshintergrund des 61 Jahre alten Díaz-Canel mag ein anderer sein, seine Überzeugungen unterscheiden sich jedoch nicht von denen seiner Vorgänger Fidel und Raúl Castro, die das Land seit der Revolution regiert haben.

          Tjerk Brühwiller
          Korrespondent für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          Díaz-Canel ist ein Leninist und Marxist wie sie, sonst hätte er es nie so weit gebracht. Im Ausland kaum bekannt, hat er sich über dreißig Jahre im Parteiapparat hochgearbeitet, verdient und beliebt gemacht. Er war stets ein zuverlässiges Rad in der Maschine der Kommunistischen Partei.

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