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Krim-Krise : Russischsprachige Hacker legen Nato-Homepage lahm

  • Aktualisiert am

Anders Fogh Rasmussen nach dem NATO-Treffen in Brüssel Bild: AP

Die Krim-Krise erreicht die Nato. Hacker haben mehrere Internetseiten des Bündnisses lahmgelegt. Eine Gruppe mit dem Namen Cyberberkut hat sich auf russisch zu der Tat bekannt und erklärt, aus politischen Motiven zu handeln.

          Mehrere Internetseiten der Nato sind in der Nacht zum Sonntag Ziel eines Hackerangriffs geworden. Zu der Attacke bekannte sich eine ukrainische Hackergruppe. Die Gruppe mit dem Namen CyberBerkut teilte auf ihrer Webseite mit: „Wir erklären, dass wir heute um 18 Uhr eine Attacke gegen die NATO gestartet haben.“ Die Erklärung wurde auf russisch abgegeben. Cyber Berkut hat Sicherheitsexperten zufolge in den vergangenen Wochen bereits etliche ukrainische Webseiten lahmgelegt.

          Die Nato habe auf ukrainischem Territorium nichts zu suchen, hieß es in dem Schreiben der Online-Aktivisten. Wie Nato-Sprecherin Oana Lungescu auf Twitter mitteilte, hatte der Angriff keine Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit des Bündnisses. Techniker seien damit beschäftigt, die Webseiten wiederherzustellen.

          Am Sonntagmorgen war die Nato-Webseite www.nato.int zwischenzeitlich nicht erreichbar. Statt des Internetauftritts der Organisation bekamen Internetnutzer die Meldung zu sehen: „Ein Fehler ist aufgetreten, bitte versuchen Sie es erneut.“ Der Text war in vier Sprachen zu lesen: Auf Englisch, Französisch, Ukrainisch und Russisch.

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