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Kim trifft Moon : Donald Trump spricht von einem „historischem Treffen“

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Kim Jong-un und Moon Jae-in geben sich die Hand nach dem Abschluss des Gipfels. Bild: EPA

Weltweit begrüßen Staats- und Regierungschefs das Ergebnis des innerkoreanischen Gipfels. Doch viele fordern nun konkrete Schritte von Machthaber Kim Jong-un.

          Die Reaktionen auf die Friedensbekundungen Nord- und Südkoreas fallen positiv aus. Der amerikanische Präsident Donald Trump spricht von einem „historischen Treffen“. Nach einem „wilden Jahr“ mit atomaren und Raketentests „geschehen gute Dinge“, twitterte Trump. Zugleich forderte er die Beendigung des Kriegszustands, in dem sich beide Landesteile bis heute formell befinden. „Die Vereinigten Staaten, und all ihre großartigen Bürgen, sollten sehr stolz sein auf das was gerade in Korea geschieht.“

          Auch die Bundesregierung äußert sich erfreut. „Grundsätzlich sind wir froh darüber, dass Nordkorea endlich die ausgestreckte Hand Südkoreas angenommen hat“, sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Man hoffe, dass Nordkorea nun mit der gleichen Ernsthaftigkeit wie Südkorea in den Dialog eintrete.

          Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat vor verfrühter Euphorie gewarnt. Die Begegnung von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in sei zwar ein „ermutigender erster Schritt“, sagte Stoltenberg am Freitag bei einem Treffen der Nato-Außenminister in Brüssel. „Uns muss aber bewusst sein, dass noch viel harte Arbeit vor uns liegt.“

          Japans Ministerpräsident Shinzo Abe begrüßt das Gipfelergebnis. Er erwarte von Nordkorea, nun konkrete Schritte zu gehen. Das chinesische Außenministerium zeigt sich erfreut über die gemeinsame Erklärung zur atomaren Abrüstung. Man habe die Hoffnung, dass beide Seiten einen politischen Prozess zur Lösung der Probleme auf der Halbinsel vorantreiben können. China sei bereit, bei diesem Punkt weiter eine proaktive Rolle zu spielen. Das russische Präsidialamt erklärt, der Gipfel sei „eine sehr positive Entwicklung“. Russland würde alle weiteren Schritte begrüßen, um die Spannungen zu verringern, wie ein Treffen von Donald Trump mit Kim Jong-un.

          Beim ersten Korea-Gipfel seit über zehn Jahren haben sich Südkoreas Präsident Moon Jae-in und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un auf eine atomare Abrüstung der geteilten Halbinsel geeinigt. Bis Ende des Jahres soll das Waffenstillstandsabkommen von 1953 außerdem in einen Friedensvertrag überführt werden.

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