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Konfliktherd Ukraine : Eine Botschaft an Putin

  • -Aktualisiert am

Die „USS Arlington“ 2019 im Atlantik Bild: dpa

Was sich zwischen Amerika und Russland anbahnt, ist vom Kalten Krieg nicht mehr sehr weit entfernt. Die Verlegung von Kriegsschiffen ins Schwarze Meer ist nicht ohne Risiko.

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          Ein Versprechen des neuen Präsidenten Biden lautete, dass sich die Vereinigten Staaten wieder stärker in der Weltpolitik engagieren würden. Es war absehbar, dass das vor allem zu Konflikten mit Russland führt.

          Putin gehörte zu den Profiteuren von Trumps Rückzugspolitik, die den Gegenspielern des Westens so viele neue Spielräume eröffnet hat. Biden hatte schon als Obamas Vizepräsident miterlebt, wie sich das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen stetig verschlechterte. Und seine Partei war die Leidtragende der russischen Versuche, Einfluss auf die Wahlen in Amerika zu nehmen.

          Demokratisch gegen autoritär

          Was sich nun anbahnt, ist vom Niveau des Kalten Krieges nicht mehr sehr weit entfernt. Es gibt fast keine Weltregion, in der Russland nicht als strategischer Rivale des Westens auftritt. Inzwischen geht es auch wieder um weltanschauliche Differenzen: Was früher kapitalistisch gegen kommunistisch war, heißt heute demokratisch gegen autoritär.

          Auch das Wettrüsten läuft wieder, inklusive kleiner operativer Machtdemonstrationen. Dazu passt die Meldung, dass Amerika erwäge, zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer zu verlegen. Russland hatte vor ein paar Tagen eine Verlegung aus dem Kaspischen Meer angekündigt. Hintergrund sind natürlich die Spannungen in der Ukraine. Biden möchte Putin offenbar wieder Grenzen aufzeigen. Das wäre nicht ohne Risiko, aber eine Sprache, die man im Kreml versteht.

          Nikolas Busse
          (nbu.), Politik

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