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Konflikt in Kongo : Das provozierte Chaos

  • -Aktualisiert am

Mit Palmwedeln und Kreuzen: Teilnehmer von der Kirche organisierten Demonstrationen in Kongos Hauptstadt Kinshasa am 25. Februar. Bild: AFP

In Kongo verschärft sich die Lage. Weil der Präsident die Wahlen verzögert, organisiert die Kirche Proteste, die brutal niedergeschlagen werden. Und im Osten tyrannisieren Rebellen die Bevölkerung.

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          Die letzten Stunden im Leben des Kongolesen Rossy Mukendi Tshimanga sind gut dokumentiert. Es gibt Fotos und Handy-Videos. Sie zeigen einen 36 Jahre alten, schlaksigen Mann, der ein graues T-Shirt trägt, ausgewaschene Jeans und einen Schal in den Landesfarben blau-gelb-rot um den Hals.

          Man sieht Rossy Mukendi Tshimanga, wie er auf eine nervöse Menschenmenge einredet und wie er neben einem katholischen Priester im weißen Ornat und Menschen steht, die wütend die Fäuste in die Höhe recken. Später sieht man ihn in seinem Blut liegen. Es gibt ein Video davon. Tshimanga scheint seitlich in den Oberkörper getroffen worden zu sein. Leute drehen ihn zur Seite, ziehen sein Hemd hoch, andere filmen mit ihren Telefonen.

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