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Corona in Österreich : Kommt die Impfpflicht wirklich bis Anfang Februar?

Impfen in Wien Bild: dpa

Techniker verlangen mehr Zeit für die Umsetzung, Behörden und Gerichte fürchten eine Flut von Verfahren. Doch die Regierung will das Projekt durchziehen.

          4 Min.

          Ab Februar soll in Österreich eine allgemeine Impfpflicht gelten. Eine prinzipielle Einigung der maßgeblichen politischen Akteure in Regierung und Ländern ist im vergangenen November erzielt worden, ein Gesetzentwurf liegt seit Dezember vor. Bis nächsten Montag soll er im Licht der jüngsten Entwicklungen und Stellungnahmen angepasst und voraussichtlich noch in der gleichen Woche verabschiedet werden.

          Stephan Löwenstein
          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.

          Trotz dieses klaren Fahrplans, den die christdemokratisch-grüne Regierung in Wien wieder und wieder bekräftigt hat, nimmt die Anzahl derer zu, die bezweifeln, dass das Vorhaben wie geplant greifen kann. Das liegt zum einen an technischen und administrativen Bedenken, die in den vergangenen Wochen angebracht worden sind. Zum anderen hat die sich aggressiv verbreitende Omikron-Variante dazu geführt, dass das politische Projekt von der Pandemie überholt werden könnte. Am Mittwoch wurden in Österreich mehr als 17.000 Neuinfektionen gemeldet, so viele waren es überhaupt noch nie, und die Zahl soll sich laut Prognosen schon bald nahezu verdoppeln. Wer sich bislang noch nicht hat impfen lassen, so sagen Epidemiologen, der dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit durch eine Infektion immunisiert werden.

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