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Walfang in Japan : Lieber Pizza als Wal

Japanisches Walfangschiff aus der Luft fotografiert Bild: Reuters

Auch wenn Japan den kommerziellen Walfang wieder aufnehmen will, droht den Walen im Pazifik nicht das große Sterben. Die Entscheidung ist aus einem anderen Grund ein gefährliches Signal. Ein Kommentar.

          Im nächsten Sommer will Japan nach dreißig Jahren den kommerziellen Walfang wiederaufnehmen. Vor allem in den westlichen Ländern ist die Empörung groß. Umweltorganisationen sprechen von einem „Sterben auf Raten“.

          Die japanische Regierung hatte bei der Internationalen Walfangkommission beantragt, wieder „nachhaltig“ Wale fangen zu dürfen. Das aber lehnte die Kommission mehrheitlich ab. Tokio wirft deswegen den Gegnern des Walfangs Doppelmoral vor – diese stammten aus Ländern, deren Walfangflotten die Meeressäuger im letzten Jahrhundert fast ausgerottet hätten.

          Ministerpräsident Shinzo Abe und seine Unterhändler haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Internationale Walfangkommission die nachhaltige Bewirtschaftung der Walbestände zum Auftrag habe – und nicht einen kompromisslosen Schutz der Wale. Jedoch fand er nie eine Mehrheit für diese Position zum kommerziellen Walfang. Der Rückzug Japans aus der Kommission und die Entscheidung, den kommerziellen Walfang in Grenzen wieder zuzulassen, kam deswegen nicht überraschend.

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          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

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