https://www.faz.net/-gpf-9wc80

Knesset-Sprecher Edelstein : „Ein palästinensischer Staat wäre absurd“

Knesset-Sprecher Juli Edelstein Bild: Imago

Knesset-Sprecher Juli Edelstein vom Likud erklärt im Interview, wieso er Trumps Nahost-Plan befürwortet, einen palästinensischen Staat aber ablehnt und was Israel an der EU kritisiert.

          5 Min.

          Herr Edelstein, Sie werden in Deutschland von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Außenminister Heiko Maas und der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer empfangen. Wie steht es um die deutsch-israelischen Beziehungen?

          Jochen Stahnke

          Politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv.

          Wir haben gute und freundliche Beziehungen und kooperieren auf vielen Ebenen, angefangen mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit über Kultur bis hin zum Sicherheitsbereich. Darüber werden wir sicher sprechen. Von besonderem Interesse ist die jüngere Generation. Die Haltung der Bundesregierung zu den besonderen Beziehungen zu Israel und Israels Sicherheit ist bekannt. Aber wir müssen sicherstellen, dass die jüngere Generation auch versteht, warum ihre Väter und Mütter über eine spezielle Verpflichtung für Israels Sicherheit und Existenz sprechen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          „Ich soll innerhalb von einer Stunde Stellung nehmen. Ich habe Besseres zu tun“, schrieb Drosten über die Anfrage der „Bild“

          „Bild“ gegen Drosten : Die versuchte Vernichtung

          Die Kampagne der „Bild“-Zeitung gegen den Virologen Christian Drosten legt vor allem eines offen: Das Desinteresse vieler an den Fakten für eine angemessene Pandemie-Politik.
          Ein Arbeiter in der mexikanischen Stadt Ecapetec reinigt eine Trage nach der Einäscherung eines Corona-Toten.

          Corona in Mexiko : Sehenden Auges in die Katastrophe

          In Mexiko steigt die Zahl der Corona-Toten weiter, und der Gesundheitsminister selbst gesteht ein, dass die offiziellen Infiziertenzahlen zu niedrig sind. Doch der Präsident strebt Lockerungen an.
          Entscheiden ist die Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Hier heißt das Gebot der Stunde nicht Altersvorsorge, sondern Risikoabsicherung und Eigenheimfinanzierung.

          Die verlorenen Jahre : Was Gutverdiener finanziell oft falsch machen

          Bei Abschlüssen von Geldanlagen, Krediten und Versicherungen hapert es oft an der Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Gedanken an die Altersvorsorge taugen nicht, wenn das finanzielle Gerüst im Hier und Jetzt nicht passt.