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Kneissl geht zu Rosneft : Wer mit Putin tanzt

Ein besonderes Tänzchen: Kneissl mit Putin auf ihrer Hochzeit in der Südsteiermark Bild: dpa

Einst sorgte Österreichs frühere Außenministerin für Aufsehen, weil sie den russischen Präsidenten zu ihrer Hochzeit einlud. Nun zieht Karin Kneissl in den Aufsichtsrat von Rosneft ein – einem besonderen Unternehmen.

          3 Min.

          Gerhard Schröder wird in einem seiner Engagements bei russischen Staatsunternehmen, die er seit seinem Ausscheiden aus dem Bundeskanzleramt in Berlin eingegangen ist, künftig Unterstützung durch ein weiteres ehemaliges Regierungsmitglied aus einem EU-Land erhalten. Karin Kneissl, die zwischen 2017 und 2019 Österreichs Außenministerin der „türkis-blauen“ ÖVP/FPÖ-Regierung war, ist von der russischen Regierung als künftiges Mitglied im Aufsichtsrat des Ölkonzerns Rosneft benannt worden.

          Stephan Löwenstein

          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.

          Reinhard Veser

          Redakteur in der Politik.

          Mit Abstand größter Anteilseigner an Rosneft ist der russische Staat, der Chef Igor Setschin gilt als naher Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Schröder soll Vorsitzender des Aufsichtsrats bleiben, als zwei weitere ausländische „unabhängige Direktoren“ im Aufsichtsrat wurden der deutsche Geschäftsmann Matthias Warnig sowie der Schweizer Bankkaufmann Hans-Joerg Rudloff nominiert.

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