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Folgen des Klimawandels : Die Sicherheit wird in der Arktis verteidigt

Ein Eisbrecher in der Nähe eines Hafens auf der Insel Alexandraland in der Nähe von Nagurskoye, Russland Bild: AP

Der Klimawandel legt potentielle Handelsrouten in der Arktis frei. Das weckt auch bei den Weltmächten Begehrlichkeiten. Kommt es zu einem Konflikt mit Russland?

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          Die Arktis ist eine Region der Extreme. Der Klimawandel zeigt sich dort so deutlich wie an kaum einem anderen Ort. Die Temperatur steigt schneller, das Eis schmilzt immer weiter. Dadurch weckt die Region aber auch extreme Begehrlichkeiten. So schnell wie das Eis schmilzt, nehmen die Spannungen zu. Es geht um wertvolle Rohstoffe, um Gas, Öl und seltene Erden. Und es geht um freigeschmolzene Handelsrouten. Weltmächte versuchen ihren Anspruch zu behaupten, ebenso wie kleine Länder des Nordens.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
          Friedrich Schmidt
          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.
          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Ein neues Kapitel in dem Ringen um die Zukunft wird gerade in Reykjavík aufgeschlagen, der Hauptstadt Islands. Das Land gibt den Vorsitz des Arktischen Rates ab, den es seit 2019 innehat. Neben acht Außenministern werden auch Vertreter der indigenen Völker der Region in Reykjavík erwartet. Den Arktischen Rat gibt es seit 1996, und er soll dabei helfen, die Interessen der Staaten auszugleichen, die an die Arktis grenzen. Dem Rat gehören neben Island, Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und Kanada auch die Vereinigten Staaten und Russland an.

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