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Kritik an Klima-Plänen : Exxon Mobil: Trump soll bei Vereinbarungen bleiben

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Ein schwimmendes Flüssiggas-Terminal von Exxon Mobil wird ins Mittelmeer hinausgezogen. Bild: dpa

In einem Brief fordert der Energieriese die amerikanische Regierung auf, bei den Vereinbarungen des Pariser Klima-Abkommens zu bleiben. So könne Amerika konkurrenzfähig bleiben.

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          Der Energie-Riese Exxon Mobil hat die amerikanische Regierung gebeten, nicht aus dem Pariser Klima-Abkommen auszutreten. In einem Brief an Trumps Berater für Energie und Umwelt, George David Banks, argumentiert Exxon, dass die Pariser Vereinbarung „ein wirksamer Rahmen für die Bewältigung der Risiken des Klimawandels“ sei.

          Der Brief wurde bereits letzte Woche abgeschickt, der Inhalt wurde jedoch erst öffentlich bekannt, als Präsident Donald Trump am Dienstag einen neues „Dekret über die Energie-Unabhängigkeit“ unterschrieb. Damit machte er den Clean Power Plan rückgängig, eine der wichtigsten klimapolitischen Entscheidungen seines Amtsvorgängers Obama, die vor allem Treibhausgasemissionen begrenzen sollte.

          Wie mehrere britische Zeitungen berichten, hob Peter Trelenberg, Exxon-Manager für Umwelt und Planung, in seinem Schreiben hervor, dass das Pariser Klima-Abkommen von 2015 zum ersten Mal Emissionen sowohl in den Industrieländern, als auch in Entwicklungsländern wie China und Indien wirksam bekämpfe. China ist weltweit für den größten Treibhausgasausstoß verantwortlich, während Indien noch auf Platz drei hinter den Vereinigten Staaten liegt, diese aber bis Mitte des Jahrhunderts überholen könnte.

          Stärkere Nutzung von Erdgas

          Exxon argumentiert, dass es mehrere Gründe für die Vereinigten Staaten gebe, der Pariser Vereinbarung zu folgen: vor allem um eine stärkere Nutzung von Erdgas zu fördern, die einen deutlich niedrigeren Kohlendioxidausstoß verursacht als Kohle. Im Rahmen des Abkommens könnten die Vereinigten Staaten aufgrund ihrer reichhaltigen Erdgasreserven und ihrer „innovativen Privatindustrie, einschließlich der Öl-, Gas- und Petrochemie“ international konkurrenzfähig bleiben.

          Die amerikanische Regierung hat bisher nicht mitgeteilt, ob die Vereinigten Staaten aus der Pariser Vereinbarung austreten werden. Präsident Donald Trump erklärte jedoch, dass er den „Krieg gegen Kohle“ beenden und durch die Aufhebung der bisherigen Vorschriften neue Arbeitsplätze in der Kohleindustrie schaffen werde.

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