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Nordkorea : Kim Jong-un nennt Raketentest „angemessene Warnung“

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Nordkorea hatte am Dienstag seinen vierten Raketentest innerhalb von zwei Wochen durchgeführt. Ernsthafte Konsequenzen hat Machthaber Kim Jong-un nicht zu befürchten.

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          Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat den jüngsten Raketentest als Warnung für Südkorea und die Vereinigten Staaten bezeichnet. Die Militäraktion vom Dienstag solle an die beiden Länder, die seit Anfang der Woche gemeinsame Manöver durchführten, „eine angemessene Warnung“ senden, wurde Kim von der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zitiert. Am Dienstag hatte Nordkorea Raketen getestet und zwei Geschosse ins Japanische Meer abgefeuert. Es war der vierte Raketenstart in den vergangenen knapp zwei Wochen.

          Ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums hatte den Test damit gerechtfertigt, die Manöver seien eine Verletzung der Friedensvereinbarung, die Südkorea und die Vereinigten Staaten mit dem Norden unterzeichnet hätten. Falls solche „feindlichen Militärübungen“ weitergingen, könnte Pjöngjang einen „neuen Weg“ anstreben, hieß es weiter, ohne Erläuterung, was das genau zu bedeuten hat.

          UN-Resolutionen verbieten Nordkorea – das mehrmals Atombomben getestet hat – die Starts von ballistischen Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Solche Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

          Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un und Präsident Donald Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen im Grenzort Panmunjom auf der koreanischen Halbinsel Arbeitsgespräche zur atomaren Abrüstung in der Region vereinbart. Nach ihrem gescheiterten Gipfeltreffen im Februar in Vietnam weckte das Treffen neue Hoffnung auf Fortschritte in den festgefahrenen Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas.

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