https://www.faz.net/-gpf-9l629

Neuer Name : Kasachstans Hauptstadt heißt nicht mehr Astana

  • Aktualisiert am

Blick auf das alte Astana und das neue Nursulatn Bild: Reuters

Die Hauptstadt von Kasachstan hat einen neuen Namen: Nursultan. Für die Stadt ist es mittlerweile der fünfte Name in knapp 60 Jahren.

          1 Min.

          Wer dieses Jahr sein Abitur bestehen will oder im Geografie-Test nicht durchfallen möchte, sollte wissen: Astana heißt von nun an Nursultan. Kasachstans neuer Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat mit seiner Unterschrift unter ein Gesetz die Umbenennung der Hauptstadt Astana offiziell besiegelt. Das teilte das Präsidialamt der früheren Sowjetrepublik am Samstag auf seiner Internetseite mit. Die Staatsagentur Kazinform veröffentlichte daraufhin den entsprechenden Gesetzestext. Nursultan – das ist der Vorname des langjährigen Präsidenten Nursultan Nasarbajew.

          Naserbajew hatte am Dienstag nach fast 30 Jahren an der Macht überraschend seinen Rücktritt erklärt. Bereits einen Tag später übernahm sein Vertrauter Tokajew die Amtsgeschäfte und schlug selbst den neuen Namen für die Hauptstadt vor. Daraufhin beschlossen die beiden Kammern des kasachischen Parlaments die Änderung. Dagegen gab es Medienberichten zufolge in den vergangenen Tagen in dem ölreichen Steppenstaat vereinzelt Proteste und etliche Festnahmen.

          Astana war seit 1997 die Hauptstadt des zentralasiatischen Landes. Sie wurde in der Vergangenheit schon mehrmals umbenannt. Zunächst hieß sie Akmolinsk, von 1961 an Zelinograd, 1992 Akmola, 1998 Astana und nun Nursultan.

          Weitere Themen

          Die erste Bundesinnenministerin Video-Seite öffnen

          Nancy Faeser : Die erste Bundesinnenministerin

          Ihr Name ist die große Überraschung auf Olaf Scholz' Kabinettsliste: Die 51-jährige Nancy Faeser, eine bundesweit bislang kaum bekannte SPD-Landespolitikerin aus Hessen, soll als erste Frau an die Spitze des Bundesinnenministeriums treten.

          Topmeldungen

          Klar, wer die Chefs sind: Scholz, Lindner und Habeck nach der Vertragsunterzeichnung

          Ampelkoalition : Aufbruch ins Bekannte

          Wer die Chefs der Ampel sind, ist bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags offensichtlich. Inhaltlich halten sich Scholz, Habeck und Lindner aber ziemlich zurück. Der künftige Kanzler betont gar die Kontinuität zur Groko.