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Klimawandel : Neuer Winter-Temperaturrekord im Westen Kanadas

  • Aktualisiert am

Rauch eines Waldbrands in der Nähe der Stadt Penticton im kanadischen Bundesstaat British Columbia im August 2021 Bild: Reuters

Nach Waldbränden und einem landesweiten Temperaturrekord von 49,6 im August bleibt in der Stadt Penticton nun der Winter aus. Das Quecksilber verharrt bei über 20 Grad.

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          Eine Region im Westen Kanadas hat einen neuen Temperaturrekord im Winter aufgestellt. In Penticton, einer Stadt im Zentrum der Provinz British Columbia, wurde am Mittwoch eine Höchsttemperatur von 22,5 Grad Celsius gemessen. „Das ist ein Rekord, oder besser gesagt, es ist rekordverdächtig“, sagte der Meteorologe Armel Castellan von der Wetterbehörde Environment Canada.

          Penticton liegt ein paar hundert Kilometer südöstlich von Lytton. Lytton erlangte im Sommer internationale Aufmerksamkeit, weil es einen neuen kanadischen Hitzerekord von 49,6 Grad Celsius aufstellte, bevor es Tage später von einem Feuer heimgesucht wurde, bei dem mindestens zwei Einwohner ums Leben kamen. Bei der historischen Hitzewelle, die auf den Klimawandel zurückzuführen ist, kamen in der gesamten Provinz hunderte Menschen ums Leben.

          Mitte November haben schwere Regenfälle in der Provinz zu katastrophalen Überschwemmungen geführt, die von den Behörden ebenfalls mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden.

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