https://www.faz.net/-gpf-7vqlf

Kampf gegen IS : Irakische Armee will Baidschi stürmen

  • Aktualisiert am

Irakische Regierungstruppen im Kampf gegen den IS Bild: Reuters

Die Regierungstruppen des Iraks bereiten sich auf den Sturm der strategisch wichtigen Stadt Baidschi vor. Eine erfolgreiche Offensive gegen den IS würde die Verteidigung der größten Raffinerie des Landes deutlich erleichtern.

          1 Min.

          Die irakische Armee bereitet nach eigenen Angaben die Erstürmung der strategisch wichtigen Stadt Baidschi vor, die seit Juni in der Gewalt der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat„ (IS) ist. Es seien Truppen nahe Baidschi zusammengezogen worden, um die Stadt unter Kontrolle zu bringen, sagte ein irakischer General.

          Baidschi liegt an der Hauptstraße zwischen Tikrit und Mossul nahe der wichtigsten Erdölraffinerie des Landes.Die Rückeroberung der Stadt würde es erleichtern, die Raffinerie zu sichern, die seit Monaten von der Armee gegen wiederholte Angriffe der Dschihadisten verteidigt wird.

          Stämme unterstützen Offensive

          Ein Brigadegeneral sagte, die Stadt werde von den IS-Milizen als Umschlagpunkt für Nachschub aus Syrien benutzt. An der geplanten Offensive zur Rückeroberung von Baidschi neben der Armee auch Milizen und Stammeskämpfer beteiligt. Die IS-Milizen kontrollieren seit dem Sommer weite Landesteile im Irak und in Syrien.

          Die Amerikaner unterstützen die gegen den IS kämpfende Truppen weiterhin aus der Luft.  Im Irak bombardierten Kampfjets und Drohnen gestern sechs  Ziele, teilte die Armee mit.

          Weitere Themen

          Polizei kontrolliert Berliner Parks Video-Seite öffnen

          Kontaktverbot : Polizei kontrolliert Berliner Parks

          Es ist kein gewöhnlicher Samstag - denn in Berlin herrscht, wie in allen Bundesländern Kontaktverbot. Daher war die Polizei präsent, um bei Verstößen einzuschreiten.

          Topmeldungen

          Segelboote bei einer Regatta in Antigua

          Deutsche Segler in Gefahr : Geleitzug aus der Karibik?

          Hunderte Deutsche sitzen wegen der Corona-Pandemie zwischen Antigua und den Bahamas auf ihren Segelschiffen fest. Eine Gruppe von ihnen plant deshalb, in zwei großen Verbänden zurück über den Atlantik zu segeln. Ein riskantes Unterfangen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.