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Vorreiter beim Klimaschutz : Kalifornien will ökologische Stromversorgung bis 2045

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Schon bis 2030 sollen 60 Prozent des Energiebedarfs aus regenerativen Stromquellen gedeckt werden. Bild: dpa

Während Donald Trump weiterhin zumindest am Klimawandel zweifelt, setzt sich Kalifornien ein ehrgeiziges Ziel zum Klimaschutz. Damit positioniert sich der Bundesstaat klar gegen die Politik des Präsidenten.

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          Kalifornien will die Stromversorgung des amerikanischen Westküstenstaates bis 2045 komplett aus erneuerbaren Energien decken. Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Montag ein entsprechendes Gesetz mit der neuen Zielvorgabe. Damit würde Kalifornien die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen und noch darüber hinausgehen, sagte Brown. „Es wird nicht einfach sein. Es wird nicht sofort sein. Aber es muss passieren“.

          Stromerzeuger in dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat Amerikas müssen in einem ersten Schritt bis 2030 zu 60 Prozent regenerative Stromquellen wie Wind- und Sonnenenergie verwenden. Bis 2045 soll dann das 100-Prozent-Ziel von CO2-freier Stromgewinnung erreicht werden.

          Kalifornien ist für sich gesehen die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt und gilt als Vorreiter beim Klimaschutz. In dieser Woche richtet Brown in San Francisco einen internationalen Umweltgipfel aus. Mit eigenen Initiativen und Beschlüssen setzt der Staat ein deutliches Zeichen gegen die Umweltpolitik des amerikanischen Präsident Donald Trump.

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