https://www.faz.net/-gpf-a75bh

Gericht lehnt Auslieferung ab : Die Odyssee von Assange ist noch nicht vorbei

Wikileaks-Gründer Julian Assange im Januar 2020 Bild: dpa

Julian Assange soll nicht in die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden. Ein Londoner Gericht lehnte den Antrag der Amerikaner am Montag ab. Der Fall ist womöglich noch nicht ausgestanden.

          5 Min.

          Die britische Justiz hat am Montag den amerikanischen Antrag auf Auslieferung Julian Assanges abgelehnt. Vanessa Baraitser, die das Verfahren am Londoner Strafgericht Old Bailey als Richterin leitete, hob vor allem darauf ab, dass sich der Wikileaks-Gründer im Falle einer Überstellung etwas antun könne.

          Jochen Buchsteiner

          Politischer Korrespondent in London.

          „Der vorherrschende Eindruck ist der eines depressiven und zuweilen verzweifelten Mannes, der mit Angst auf seine Zukunft blickt“, sagte sie. Die von Amerika vorgestellten Prozeduren einer Auslieferung würden Assange „nicht daran hindern, einen Weg zu finden sich umzubringen“.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          „In der EU herrscht Zusammenbruch“: Präsident Putin am Mittwoch im Kreml

          Putin und die Pandemie : Russlands versteckte Corona-Tote

          Präsident Wladimir Putin lobt den russischen Umgang mit der Corona-Pandemie, zumal im Vergleich zum Westen. Doch die enorme Übersterblichkeit lässt das Schlimmste befürchten.
          Danika Maia

          Plattform „Onlyfans“ : Die Mädchen von nebenan

          Auf der Plattform „Onlyfans“ wird Sex als Lifestyle verkauft. Während der Pandemie stieg die Zahl der Mitglieder von sieben auf neunzig Millionen. Über die Grenzen des Legalen und Legitimen wird gestritten.