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Drohgebärde : Nordkorea führt kurz nach Bidens Abreise aus Asien Raketentests durch

  • Aktualisiert am

Auf dem von der nordkoreanischen Regierung zur Verfügung gestellten Bild soll Kim Jong-Un im April 2022 in Pjöngjang eine Militärparade abnehmen. Bild: AP

Nordkorea führt seit Beginn des Jahres ungewöhnlich viele Raketentests durch. Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol hatten sich am Wochenende auf weitere Maßnahmen zur Abschreckung des atomar bewaffneten Staates geeinigt.

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          Nordkorea hat nur wenige Stunden nach der Abreise von US-Präsident Joe Biden aus Asien weitere Raketen getestet. Nordkorea habe von Sunan, nördlich der Hauptstadt Pjöngjang, drei ballistische Raketen abgefeuert, teilten die Generalstabschefs Südkoreas am Mittwoch mit. Auch die japanische Küstenwache meldete mindestens zwei Starts. Die Raketen seien offenbar außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Japans gelandet, berichtete der japanische Rundfunk NHK.

          Die Tests erfolgten nur wenige Stunden, nachdem Biden nach seiner ersten Asienreise als Präsident Japan verlassen hatte. Die USA hatten davor gewarnt, dass Nordkorea offenbar während Bidens Besuch zu einem Waffentest bereit sei. Nordkorea führt seit Beginn des Jahres ungewöhnlich viele Raketentests durch. Mit den Tests verstößt Nordkorea gegen UN-Resolutionen.

          Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol hatten sich am Wochenende darauf verständigt, Maßnahmen zur Abschreckung des atomar bewaffneten Staates zu verstärken. Gleichzeitig boten sie Nordkorea Hilfe zur Eindämmung des ersten bestätigten Virus-Ausbruchs an.

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