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Kritik an Biden : Was passiert bei 18.000 Grenzübertritten am Tag?

Migranten durchqueren in der Nähe von Ciudad Juarez den Rio Bravo, um von Mexiko in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Bild: Reuters

Trotz der Pandemie steigt die Zahl der Grenzübertritte an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Das setzt Präsident Biden mit seiner Migrationspolitik unter Druck – auch in seiner eigenen Partei.

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          Es bleibt dieselbe Botschaft, die die Biden-Regierung immer wieder formuliert: Kommt nicht! Vizepräsidentin Kamala Harris äußerte sie im Juni vergangenen Jahres während eines Besuchs in Guatemala, Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas wiederholt sie zuverlässig. Der Appell richtet sich an Migranten, die über Mexiko in die Vereinigten Staaten einreisen wollen. „Kommt nicht“, sagte Mayorkas kürzlich im Sender CNN, „denn unsere Grenzen sind nicht offen.“

          Sofia Dreisbach
          Politische Korrespondentin für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Doch die Zahl der versuchten und tatsächlichen Grenzübertritte ist trotzdem so hoch wie nie – und dürfte noch in diesem Monat weiter steigen. Denn am 23. Mai soll die sogenannte Title-42-Regelung fallen, die seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 gilt und Einwanderung weitgehend beschränkt.

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