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Trumps Schwiegersohn : Kushner darf jetzt Geheimdokumente lesen

  • Aktualisiert am

Wieder befugt: Jared Kushner Bild: AP

Der Schwiegersohn des amerikanischen Präsidenten hatte zwischenzeitlich seine temporäre Sicherheitsfreigabe verloren. Doch nun hat Jared Kushner seine Überprüfung bestanden.

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          Der Berater und Schwiegersohn des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner, hat seine Sicherheitsfreigabe zurückerhalten und darf damit nun auch streng geheime Dokumente einsehen. Die Sicherheitsüberprüfung sei erfolgreich abgeschlossen worden, sagte eine mit dem Vorgang befasste Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Kushners Anwalt Abbe Lowell bestätigte die Angaben.

          Kushner, der mit der Präsidententochter Ivanka Trump verheiratet ist, war die Befugnis zur Einsichtnahme in streng geheime Dokumente im Februar entzogen worden. Grund für die von Stabschef John Kelly getroffenen Entscheidung war, dass Kushner auch mehr als ein Jahr nach seinem Dienstantritt im Weißen Haus die Sicherheitsüberprüfung für den Posten immer noch nicht vollumfänglich absolviert hatte. Er verfügte nur über eine temporäre Sicherheitszulassung.

          Kelly hatte strengere Sicherheitsvorschriften verfügt, nachdem herausgekommen war, dass sein Assistent Rob Porter ebenfalls nur eine temporäre Sicherheitsfreigabe hatte, weil er von seinen beiden früheren Ehefrauen der häuslichen Gewalt beschuldigt worden war. Dennoch war Porter damit betraut worden, die Zirkulation von Verschlussmaterial im Weißen Haus zu verwalten. Er trat schließlich zurück.

          Kushners fehlende Sicherheitsfreigabe hatte Zweifel aufkommen lassen, ob Trumps Nahost-Beauftragter seine Aufgaben im Regierungsapparat vollauf erfüllen könne. Der 37 Jahre alte Kushner war wegen der Ermittlungen wegen der Russland-Kontakte von Trumps Wahlkampfteam ins Visier von Sonderermittler Robert Mueller geraten.

          Aus der Mitteilung von Kushners Anwalt Lowell zu der Sicherheitsfreigabe ging nun auch hervor, dass Kushner ein zweites Mal von Mueller zu den Vorwürfen befragt wurde. Es habe zwei Gespräche seines Mandanten mit dem Sonderermittler gegeben, erklärte der Anwalt.

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