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In Syrien entführt : Japan bestätigt Freilassung eines Journalisten

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Freigelassen: Der japanische Journalist Jumpei Yasuda in einer türkischen Polizeistation Bild: Reuters

Die Umstände der Freilassung von Jumpei Yasuda sind noch unklar. Japan dementiert, es habe Lösegeld gezahlt. Möglicherweise steckt eine Abmachung zwischen der Türkei und Katar dahinter.

          Ein vor mehr als drei Jahren in Syrien von islamistischen Extremisten verschleppter japanischer Journalist ist auf freiem Fuß. Die Regierung in Tokio habe bestätigt, dass es sich bei dem Freigelassenen um den 44 Jahre alten freien Journalisten Jumpei Yasuda handele, berichteten japanische Medien am Mittwoch unter Berufung auf Außenminister Taro Kono. Zuvor hatte es geheißen, aller Wahrscheinlichkeit nach sei Yasuda frei.

          Sein Gesundheitszustand scheine stabil zu sein, so der Minister. Der Journalist sei zur Zeit in einem türkischen Aufnahmelager. Ein Sprecher bestritt, dass die japanische Regierung für Yasudas Freilassung Lösegeld gezahlt habe.

          Yasuda war im Juni 2015 in das Bürgerkriegsland eingereist, um über die Kämpfe dort zu berichten. Medienberichten zufolge wurde der freie Journalist dort von der Extremistengruppe Fatah al-Scham, der früheren Al-Nusra-Front, entführt und festgehalten. Japan war am Dienstag von katarischen Stellen informiert worden, dass Yasuda sich in einem Aufnahmelager in der türkischen Stadt Antakya befindet.

          Einzelheiten darüber, wie und warum der Japaner freigelassen wurde, gab es zunächst nicht. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien steckt eine Abmachung zwischen Katar und der Türkei hinter der Freilassung. Die Kidnapper übergaben den Journalisten demnach an eine Gruppe von Aufständischen, die der Türkei nahe steht. Japan drückte am Mittwoch seinen Dank für die Bemühungen Katars und der Türkei in dem Entführungsfall aus.

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