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Rechtsaußen-Bündnis geplant : Italiens Innenminister Salvini berät sich mit Steve Bannon

  • Aktualisiert am

Matteo Salvini am Samstag in Cernobbio Bild: EPA

Matteo Salvini hat sich am Freitag im italienischen Innenministerium mit dem amerikanischen Ultranationalisten Steve Bannon getroffen. Beide arbeiten an einer rechtspopulistischen Allianz bei den Europa-Wahlen.

          Italiens Innenminister Matteo Salvini sieht in einer Rechtspopulisten-Allianz bei den Europawahlen 2019 eine „letzte Möglichkeit zur Rettung Europas“. Er arbeite dafür, dass ein solches Bündnis größte Fraktion im Europaparlament werde, sagte der Chef der rassistischen Lega-Partei am Samstag am Rande eines Politik- und Wirtschaftsforums im norditalienischen Cernobbio. Auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders zeigte sich in Cernobbio an einer solchen Allianz interessiert.

          Salvini, der seit hundert Tagen auch Vizeregierungschef Italiens ist, hatte sich am Freitag im Innenministerium in Rom mit dem amerikanischen Ultranationalisten Steve Bannon getroffen. Der frühere Chefstratege von Präsident Donald Trump will mit Hilfe einer in Brüssel ansässigen Stiftung namens „Die Bewegung“ Einfluss auf die Europawahl im kommenden Jahr nehmen. An dem Treffen in Rom hatte auch der Chef der rechtsextremen belgischen Parti Populaire (PP), Mischaël Modrikamen, teilgenommen.

          Bannon hat für seine Pläne bereits Gespräche mit zahlreichen Vertretern rechter Parteien in der EU geführt, darunter mit dem Briten Nigel Farage, Gründer der United Kingdom Independence Party (Ukip), Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban und Vertretern der früheren Front National (FN) von Marine Le Pen in Frankreich.

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