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Machtkampf in der Lega? : Der Mann, der Salvini gefährlich werden könnte

Informiert über Corona-Maßnahmen: der Regionalpräsident von Venetien Luca Zaia Bild: Picture-Alliance

Die Beliebtheitswerte des Lega-Chefs sind in der Krise stark gesunken. Sein Parteifreund Luca Zaia profilierte sich hingegen als Krisenmanager. Er könnte die ganz auf Migration getrimmte Lega zu ihren Wurzeln zurückführen.

          3 Min.

          Man nennt ihn schon den neuen Dogen von Venedig: Luca Zaia, seit 2010 Präsident der Region Venetien im Nordosten Italiens. Davor war der 52 Jahre alte Politiker von der rechtsnationalistischen Partei Lega in Rom Landwirtschaftsminister im vierten Kabinett von Silvio Berlusconi sowie von 1998 bis 2005 Präsident seiner Heimatprovinz Treviso.

          Matthias Rüb

          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          In Presseberichten ist schon von einem bevorstehenden Macht- und Richtungskampf zwischen Zaia und dem Parteivorsitzenden Matteo Salvini die Rede: Der Aufsteiger aus Venetien könnte die unter Salvini ganz auf den Kampf gegen die illegale Migration getrimmte Lega wieder zu ihren Ursprüngen als wirtschaftsliberale politische Kraft zurückführen, die sich außerdem für die Stärkung der regionalen Autonomie einsetzt.

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