„Tiefe Uneinigkeit“ : Israels Staatschef erneuert in Auschwitz Kritik an Polens Holocaust-Gesetz

Am Holocaust-Gedenktag nehmen Israels Staatschef Rivlin und Polens Präsident Duda an einem „Marsch der Lebenden“ in Auschwitz teil. Rivlin kritisiert das polnische Holocaust-Gesetz, Duda widerspricht ihm.
Bei einer Gedenkveranstaltung im früheren NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau hat Israels Staatschef Reuven Rivlin die Kritik seines Landes am polnischen Holocaust-Gesetz erneuert. „Wir haben tiefen Respekt für die Gewissenserforschung, der sich das polnische Volk unterzogen hat, aber zwischen uns gibt es auch tiefe Uneinigkeit“, sagte Rivlin am Donnerstag in einer Rede, bei der auch Polens Präsident Andrzej Duda anwesend war.





