https://www.faz.net/-gpf-9imyk

Gazastreifen : Israelische Luftangriffe nach Raketenangriff

  • Aktualisiert am

Israelischer Kampfjet (Archivbild) Bild: AFP

Israels Armee hat nach eigenen Angaben Ziele im Gazastreifen angegriffen. Die Luftschläge waren eine Reaktion auf einen Raketenangriff aus dem Palästinensergebiet.

          1 Min.

          Nach einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee Vergeltungsangriffe in dem Palästinensergebiet geflogen. Israelische Kampfjets hätten „zwei der unterirdischen Strukturen“ der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Hamas beschossen, teilte die Armee auf Twitter mit. „Wir werden weiter im Einsatz sein, um israelische Zivilisten zu verteidigen“, hieß es weiter.

          Aus Sicherheitskreisen in Gaza hieß es, die Stadt sei von den israelischen Luftangriffen getroffen worden, es sei aber niemand zu Schaden gekommen. Am Freitag hatte es erneut gewaltsame Proteste an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel gegeben. Laut Hamas-Gesundheitsministerium töteten israelische Soldaten dabei eine 43 Jahre alte Palästinenserin durch Schüsse in den Kopf. 25 Palästinenser wurden verletzt.

          Mehr als 200 Palästinenser in den vergangenen Monaten getötet

          Seit Ende März gibt es an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel regelmäßig Zusammenstöße zwischen Palästinensern und der israelischen Armee. Mindestens 241 Palästinenser wurden seitdem getötet, darunter drei Frauen. Im selben Zeitraum wurden zwei israelische Soldaten getötet.

          Die palästinensischen Demonstranten fordern die Aufhebung der von Israel vor mehr als zehn Jahren verhängten Blockade des Gazastreifens. Außerdem beanspruchen sie das Recht auf Rückkehr von Palästinensern auf ihr Land, das sie im Zuge der Gründung des Staates Israel 1948 verlassen mussten.

          Weitere Themen

          Pilger dürfen nicht mehr nach Mekka Video-Seite öffnen

          Coronavirus : Pilger dürfen nicht mehr nach Mekka

          Saudi-Arabien schließt als Schutzmaßnahme gegen das Coronavirus seine Grenzen vorläufig für Pilger. Muslimische Gläubige, die nach Mekka reisen wollen, erhalten vorerst keine Visa mehr.

          Topmeldungen

          Eine Frau trägt vor einer Apotheke eine Mund- und Nasenmaske.

          Liveblog zu Coronavirus : Erste Fälle in Hessen und Hamburg

          Insgesamt 22 Neuinfizierte in sechs Bundesländern +++ Schwarzer Tag an der Wall Street +++ Robert-Koch-Institut: Corona gefährlicher als Grippe +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
          Blick in den Handelssaal der Frankfurter Börse.

          Angst vor dem Virus : Breiter Kursverfall an den Weltbörsen

          Das Coronavirus infiziert immer mehr Menschen außerhalb Chinas. Die Sorgen vor dem Virus haben schon 3 Billionen Euro Börsenwert vernichtet. Die Wall Street erlebte den schlechtesten Tag seit zwei Jahren. Ein Ende ist nicht in Sicht.
          Urteil mit Signalwirkung: Das Bundesverfassungsgericht (hier im November 2019)

          Urteil zu Rechtsreferendarin : Robe sticht Kopftuch

          Das Bundesverfassungsgericht hat das Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen bestätigt. Das Gericht sei ein besonderer Ort, an dem der Neutralität staatlicher Vertreter besonderer Bedeutung zukomme.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.