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Island : Parlament stimmt für EU-Beitrittsverhandlungen

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Im Hintertreffen: Isländische EU-Gegner im Dezember 2008 in Reykjavik Bild: AFP

Das von der Finanzkrise besonders schwer getroffene Island strebt nun auch offiziell in die EU. Die Entscheidung des Parlaments für einen Aufnahmeantrag fiel nach langer und kontroverser Debatte am Donnerstag mit 33 zu 28 Stimmen.

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          Island strebt in die Europäische Union. Das Parlament in Reykjavik folgte am Donnerstag dem Wunsch der Regierung und stimmte für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit Brüssel. Verlaufen diese erfolgreich soll es nach dem Willen der Regierung vor einem möglichen Beitritt erst noch eine Volksabstimmung geben.

          Die Entscheidung des Parlaments für einen Aufnahmeantrag fiel nach langer und kontroverser Debatte am Donnerstag mit 33 zu 28 Stimmen. Die neue Regierungschefin Jóhanna Sigurdardóttir hatte angekündigt, die im Atlantik gelegene Inselrepublik mit ihren 320.000 Einwohnern in die EU führen zu wollen. Der schwedische Außenminister Carl Bildt, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, stellte Island Ende Juni verkürzte Verhandlungen in Aussicht. Experten halten einen Beitritt zur EU schon 2011 für möglich.

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