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Islamismus in Moçambique : Dschihad mit Meerzugang

Soldaten der Armee auf Patrouille Bild: AFP

In Moçambique sind Islamisten auf dem Vormarsch und haben einen wichtigen Hafen erobert. Der Staat sucht im Ausland nach Hilfe.

          5 Min.

          Die Angelegenheit schien dem Heiligen Vater derart wichtig, dass der Papst höchstpersönlich zum Telefonhörer griff und sich ins ferne Moçambique durchstellen ließ. Wie die Dinge stünden, wollte er vom 64 Jahre alten Bischof Luiz Fernando Lisboa aus dem Bistum von Pemba wissen. In Rom verfolge man die Geschehnisse an Afrikas Südostküste mit großer Sorge, er selbst bete für die Menschen dort.

          Thilo Thielke

          Freier Berichterstatter für Afrika mit Sitz in Kapstadt.

          Wenige Tage vor dem Anruf aus dem Vatikan hatte der aus Brasilien stammende Geistliche Alarm geschlagen. Die Menschen in Moçambique benötigten dringend Unterstützung „in Form von Nahrung, Medizin und Kleidung“. Die Nord-provinz, nahe an der Grenze mit Tansania gelegen, sei „komplett destabilisiert“. Franziskus sicherte den Bedrängten am Telefon Hilfe zu.

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