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Irreguläre Migration in die EU : Das große Einfallstor

Eine Familie an der griechisch-türkischen Grenze, 10. März 2020. Bild: EPA

Die irreguläre Migration ist für die EU und die Türkei das größte Problem. Die meisten irregulären Migranten fliehen nicht aus Syrien. Ein neues Flüchtlingsabkommen müsste gerade dafür eine Lösung finden.

          3 Min.

          Das Flüchtlingabkommen der EU mit der Türkei vom 18. März 2016 geht offenbar an den aktuellen Problemen der Türkei vorbei. Beim bisherigen Abkommen steht im Vordergrund, für die Flüchtlinge aus Syrien eine Lösung in der Türkei zu finden und Ankara dabei finanziell zu helfen. Heute ist jedoch, das ist eine Lehre aus der aktuellen Krise an der türkisch-griechischen Grenze, der dramatische Anstieg irregulärer Migranten aus anderen Ländern als Syrien die größte Herausforderung. Ein neues Flüchtlingabkommen müsste gerade dafür eine Lösung finden.

          Rainer Hermann

          Redakteur in der Politik.

          In der Türkei leben derzeit mehr als 5 Millionen Flüchtlinge und Migranten. Nach Angaben der Migrationsbehörde („Göc Idaresi“) genießen 3,6 Millionen Syrer subsidiären Schutz. Hinzu kommen 350 000 Personen aus anderen Ländern, die auch subsidiären Schutz genießen.

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