https://www.faz.net/-gpf-9vi27

Pentagon korrigiert : Iranischer Raketenangriff forderte doch Verletzte

  • Aktualisiert am

Ein amerikanischer Soldat steigt eine knappe Woche nach dem iranischen Raketenangriff durch die Trümmer auf der Luftwaffenbasis al Asad. Bild: AP

Die amerikanischen Soldaten werden wegen Anzeichen auf Gehirnerschütterung behandelt. Einige von ihnen sollen nach Deutschland und Kuweit ausgeflogen worden sein.

          1 Min.

          Bei dem iranischen Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Al Asad im Irak am 8. Januar sind entgegen ersten Angaben doch mehrere amerikanische Soldaten verletzt worden. Sie seien wegen Anzeichen auf Gehirnerschütterung behandelt worden, teilte das amerikanische Zentralkommando am Donnerstagabend mit. Einige seien vorsichtshalber in ein Militärkrankenhaus in Landstuhl in Deutschland und einige in ein Camp in Kuweit gebracht worden.

          Zahlen nannte das Kommando nicht. Das amerikanische Fachportal „Defense One“, das zuerst über die Verletzten berichtet hatte, bezifferte ihre Zahl unter Berufung auf Quellen aus dem Weißen Haus und des amerikanischen Verteidigungsministeriums mit elf Soldaten.

          Das Pentagon hatte zunächst mitgeteilt, dass bei dem Angriff keine amerikanischen Truppen verletzt worden seien. Iran hatte in der Nacht zum 8. Januar den Luftwaffenstützpunkt Al Asad und eine Basis in der nördlichen Stadt Erbil mit Dutzenden Raketen beschossen. Dabei handelte sich um eine Vergeltung für die Tötung des iranischen Top-General Ghassem Soleimani durch die Vereinigten Staaten, fünf Tage zuvor.

          Einem namentlich nicht genannten Vertreter des Pentagon zufolge, der von „Defense One“ zitiert wurde, erfuhr das amerikanische Verteidigungsministerium selbst erst am Mittwoch von den Verletzten im Irak, nachdem die Soldaten über anhaltende Kopfschmerzen geklagt hatten.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Schwieriges Terrain für die grüne Parteichefin: Annalena Baerbock am Freitag im Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt

          Besuch im Stahlwerk : Baerbocks Auswärtsspiel

          Ausgerechnet in einem Stahlwerk in Eisenhüttenstadt präsentiert die Kanzlerkandidatin der Grünen ihre Pläne für eine klimafreundliche Wirtschaftpolitik. Wie kommt das an?
          Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry stellt am 18. Juni ihr neues Buch vor.

          Neues Buch : Frauke Petry rechnet mit der AfD ab

          Die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry meint, dass ihre frühere Partei einen langsamen Tod sterben werde. Gegen Jörg Meuthen und Alice Weidel erhebt sie in ihrem Buch „Requiem für die AfD“ schwere Vorwürfe.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.